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Ausstellung uni-form?

Die Ausstellung uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß widmet sich der wechselvollen Geschichte und Gegenwart des textilen Handwerks und der Bekleidungsproduktion in Brandenburg-Preußen. Das Realisierungsprojekt in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam stellt zwei Prozesse in den Mittelpunkt, die einander immer bedingten: die Entwicklung vom Schneiderhandwerk über die serielle bis hin zur modernen, massenhaften Bekleidungsproduktion sowie die Entwicklung vielfältiger Methoden zur Vermessung und Standardisierung des Körpers.

Die Wechselbeziehungen und Spannungen zwischen Körper und Repräsentation werden häufig erforscht, selten aber historiografisch aufgearbeitet zum zentralen Thema zeitgenössischer Ausstellungen gemacht. Für das Projekt uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß ergibt sich aus der Kooperation des Interdisziplinären Raumlabors mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) die Möglichkeit, dem Verhältnis von Bild und Körper anhand von Schnittmengen soziologischer, historischer, ästhetischer und genderspezifischer Blickwinkel nachzugehen. Beide Partner verbindet das langfristige Interesse, abseits disziplinärer Begehrlichkeiten neue Perspektiven für die Ausstellungs- und Museumspraxis zu erkunden und die eigenen Erfahrungen, Expertisen und Anforderungen im Bereich der Wissenschaftsforschung aneinander abzugleichen und weiterzuentwickeln.

An der Arbeit zu „uni-form?“ beteiligten sich im Rahmen eines Entwurfswettbewerbs acht Studierende des Interdisziplinären Raumlabors des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Albert Lang. Dabei wurden verschiedene Entwürfe für die Ausstellung entwickelt, von denen einer zur Realisierung am Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) ausgewählt wurde.

Die Ausstellung wurde im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin kuratorisch beraten.

Ausstellungseröffnung: Do, 14.04.2016, 18 Uhr, Eintritt frei
Ausstellung vom 15. April bis zum 24. Juli 2016
Adresse: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam
Eintritt: 5 Euro, erm. 4 Euro, freitags 4 Euro

Studierende Ausstellungsrealisierung: Elena Bulochnikova, Julia Casabona, Elizabeth Kelly
Studierende Entwurfswettbewerb TU Berlin: Elena Bulochnikova und Julia Casabona, Dorota Karolczak und Andrea Perez Fu, Elizabeth Kelly und Judith Noack, Franziska Waldemer, Natalie Wild

Dozent und Mentor: Prof. Albert Lang

Weitere Infos zur Ausstellung sowie dem Begleitprogramm auf der Webseite des Hauses der Brandenburgisch Preußischen Geschichte (HBPG).

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