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Archive for category: Projekt

Substanz! Bauhausfest Dessau

Das diesjährige Bauhausfest „Bunt! Material, Illusion“ rückt zu seinem 20. Jubiläum die Buntheit der Dinge in unser Blickfeld. Ausgeleuchtet, in Bewegung versetzt und zum Akteur gemacht entfalten sie sich vor uns: Architektur wird hörbar, Material tanzbar, Wände durchlässig, der Mensch zum Material.

In interdisziplinären Teams haben unsere Studierenden unter Leitung der Dozentinnen Claudia Rohner und Franziska Ritter acht szenografische Projekte für dieses Fest entwickelt und realisiert – gemeinsam mit Choreografie-Studierenden des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin und Artisten der Initiative Neuer Zirkus e.V. Mit Performances, Installationen und Spielräumen wird das Jahresthema „SUBSTANZ“ der Stiftung Bauhaus Dessau inszeniert und die Experimente der historischen Bauhausbühne im Spannungsfeld zwischen Material, Raum und Objekt über zwei Abende neu interpretiert.

Freitag, 1. September 2017, 19 bis 23 Uhr
Samstag, 2. September 2017, 19 bis 1.00 Uhr, Festumzug 21 Uhr
Ort: Bauhaus Dessau, Gropiusallee 38, 06846 Dessau
Eintritt Bauhausgebäude: 5 Euro
http://www.bauhaus-dessau.de/de/buehne/bauhausfest.html


Die Projekte des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum im Überblick:

Met[(a)morphose]
Performance, Bauhausarena Wiese vor Nordflügel
Freitag 21:30 Uhr, Samstag 22 + 23 + 00 Uhr

Auf humorvolle Weise nähert sich diese Performance den Materialtänzen Oskar Schlemmers und entwickelt in ihrer Materialwahl einen eigensinnigen Umgang zum Thema Substanz. Im Spannungsfeld von Körper, Bewegung und Raum wird ein sinnlich-haptisches Kostüm kreiert. Publikumsinteraktionen sind ausdrücklich erwünscht! Für die ersten Besucher gibt es kostenlose Zuckerwatte.

Idee & Szenografie: Ting-Yi Lin & Greta Wolf-Rosenbaum (TU Berlin)
Performance: Saori Hala (HZT Berlin)

 

DAS NEUERE TESTAMENT – Eine Huldigung der Gegenwart
Szenisch-musikalische Prozession, StartEingang Treppenhaus Nord
Freitag: 20.30 und 22.00, Samstag: 21.00 und 00.30

1. Finden Sie sich pünktlich zur angegebenen Zeit vor dem Eingang des Treppenhaus Nord ein und warten Sie dort auf die Priester der Gegenwart.
2. Folgen Sie ausschließlich den Priestern der Gegenwart – hören Sie nicht auf, ihnen zu folgen, bis Sie von den Priestern der Gegenwart ein Zeichen bekommen, dass sie aus Ihrer Pflicht entlassen sind.
3. Konzentrieren Sie sich auf die von den Priestern der Gegenwart gehuldigten Objekte – sie allein sollen im Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit stehen.
4. Fühlen Sie sich freundlich eingeladen, die Priester der Gegenwart in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.
5. Zu Risiken und Nebenwirkungen zögern Sie nicht, die Priester der Gegenwart zu fragen.

Idee, Regie, Performance: Olga Hohmann (HfS Ernst Busch Berlin)
Szenografie, Kostüm, Performance: Lukas Kesler (TU Berlin)
Musik: Stefan Paul Goetsch

 

BAUHAUSLAB – Versteckspiele des Sehens
DIY und partizipative Ausstellung, Keller im Nordflügel

Es gibt viel Verstecktes in den uns umgebenden Räumen und deren Gegenständen. Um sie zu entdecken, braucht es einen anderen Blick auf die alltäglichen Dinge. Im Laboratorium-Spiel-Raum werden die Besucher zu Protagonisten! Mit kreativen Experimenten und spielerischen Versuchsanordnungen wie z. B. dem Schattenpuzzle oder dem Pareidoliespiel erlernen sie ein neues Sehen und entschlüsseln scheinbar altbekannte Bauhaus-Sichtweisen.

Idee & Szenografie: Paulina Barreiro (TU Berlin)

 

ALCHEMIE
Interdisziplinäre Performance, Brücke im 2. OG
Freitag: 19.40 – 23.40 Uhr, Samstag: 20.40-00.40 Uhr

Die Performance stellt Entwicklungsprozesse einer Substanz dar und macht diese im Verlauf eines Abends in drei Zuständen erlebbar. Ein Raum im Raum. Eingeschleust und eingetaucht. Der Besucher ein Teil, ein Molekül der Substanz. Sinnliche Stimmungen entstehen und vergehen. Bilder zwischen rauschartigen Festlichkeiten und erdrückenden Nebelschwaden bauen sich auf. Ein Zustand des Schwebens, Schwimmens, Gleitens und Treibens. Fragil und real.

Idee & Szenografie: Jakob Blazejczak (TU Berlin)
Choreografie: Romy Schwarzer (HZT Berlin)
Artist: Tom Birringer (Initiative Neuer Zirkus e.V.)
Performerin: Simone Detig (HZT Berlin)
Musik: Stefan Paul Goetsch

 

BAUHARMONIE
Klangperformance, Raum 2.20
Freitag: 19.45 und 22.45 Uhr, Samstag 20 und 23.30 Uhr

Walter Gropius, Architekt und Gründer der Bauhausschule Dessau, entwarf das Gebäude als verräumlichtes Manifest dieser Ideen. So zeigt sich im gebauten Äußeren zugleich sein Innerstes – die Substanz des Bauhauses. „BAUHARMONIE“ lässt den Besucher durch einen auditiven Sinneswechsel diese Substanz neu erfahren. Was vorher nur sichtbar war, wird nun hörbar gemacht. Performer bespielen die verschiedenen Substanzen und laden den Besucher ein, sich klopfend und klingend in die Bauharmonie einzubringen.

Idee/Szenografie: Anja Dietz (TU Berlin)
Musik: Stefan Paul Goetsch
Performer*innen: INZ e.V. und Artistenschule Die Etage

 

Creation/Substance
Performance und Installation, Glasraum 2.OG
Freitag 21.15 + 22.30 Uhr, Samstag 23 + 00 Uhr

»Sie näht in sanften Bewegungen. Das sich wiederholende, hypnotisierende Geräusch der Nähmaschine hallt nach, wenn die Nadel in das Material eindringt. Bald betreten wir ihre surreale Welt: der Stoff und die Haut verschmelzen und die Substanzen werden lebendig…« Die Installation “Creation/Substance” bringt weibliche Körperformen und menschliches Fleisch als visuelle Referenzen mit der Tätigkeit des Nähens in Verbindung. So werden faszinierende Interaktionsräume der Verschlungenheit von Material, Objekt und Mensch erzeugt. Dieser Hybrid aus abstrakten Haut-Bildern, Textilgewebe und realen Körperteilen erschafft eine symbolhafte Frauengestalt, die Bezug nimmt auf die Künstlerinnen des Bauhauses, die oft nur auf ihre Textilkunst beschränkt wurden.

Idee & Szenografie: Eleonora Pedretti & Lana Ramsay (TU Berlin)
Choreografie/Performance: Carina Otte (HZT Berlin / HfS Ernst Busch Berlin)
Kamera: Lisa Lurati (Freischaffende Fotografin und Filmemacherin)

 

SUBSTANZ IST ÜBERALL – Verbindungen Knüpfen
Installative Performance, Fassade Werkstattflügel

Der Körper an sich ist Substanz, doch auch der Raum zwischen den Körpern ist substanziell. Die Performance – die sich über zwei Tage erstreckt – erforscht, welche Spuren Bewegung im Dialog mit Architektur hinterlassen kann. Der Performer wird eins mit der Glasfassade, hier Sinnbild der Bauhausideen. Durch Bewegung werden Ideen greifbar und wandelbar.

Idee & Szenografie: Anne-Laure Jullian de la Fuente (TU Berlin) und Cox Ahlers (INZ e.V.)
Kostüm: Anja Wolf (INZ e.V.)
Performer*innen: INZ e.V. und Artistenschule Die Etage

 

Hier-Jetzt-Ich
Performance-Installation, Raum 2.22

Die Performance-Installation „Hier-Jetzt-Ich“ dokumentiert den gesamten zeitlichen Prozess der Entwicklung des diesjährigen Bauhausfestes. Das Bauhausfest als lebendiges und organisches Phänomen besteht aus zahlreichen Substanzen. Auch der Mensch ist eine Substanz und beeinflusst somit auch seine Umwelt. Dem Besucher bietet die Installation einen (Frei)Raum, in dem er selbst Teilnehmer des Gestaltungsprozesses werden kann und sich selbst als Substanz entdeckt.

Idee & Szenografie: Takaya Kobayashi (TU Berlin)

(c) Fotos: Franziska Ritter, Salka Schulz

Jahresausstellung am Institut für Architektur

Jahresausstellung am Institut für Architektur

Wir freuen uns, dieses Jahr Teil der Jahresaustellung des Institutes für Architektur (IfA) der TU Berlin zu sein!

Im Architekturgebäude der TU Berlin werden am 21. und 22. Juli 2017 auch Arbeiten des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum ausgestellt. Zu sehen sind Ergebnisse des Szenografie-Seminars “Ich sehe was, was du nicht bist”, die unter Leitung unseres Dozenten Stefan Nowak mit Studierenden des 2. Semesters entstanden sind.

Eröffnung:
Freitag, 21. Juli 2017, 17 Uhr
Einführung durch Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Gleiter und Gastredner Prof. Andres Denk (Chefredakteur “der architekt”), im Anschluss: geführter Rundgang durch die Ausstellung
ab 22 Uhr Sommerfest

Öffnungszeiten:
Freitag, 21. Juli 2017, 15–22 Uhr
Samstag, 22. Juli 2017, 12–20 Uhr
Eintritt frei

Adresse/Anfahrt:
Institut für Architektur der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin
U-Bahn: U2 Ernst-Reuter-Platz | Bus: 245 Marchstraße / M45 Ernst-Reuter-Platz

https://www.facebook.com/events/789965004511241/
http://www.ifa-jahresausstellung.de/2017/

Die Ausstellung wird von Herrn Prof. Andreas Denk gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor des Instituts für Architektur, Prof. Jörg Gleiter, eröffnet. Danach findet ein gemeinsamer Rundgang mit allen Professorinnen und Professoren durch die Ausstellung statt, welcher um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang endet. Am Abend des 21. Juli findet wie jedes Jahr auch das Sommerfest statt, welches uns die Chance bietet, in einem ungezwungenen Rahmen über Architektur, Bühne und Szenische Räume diskutieren zu können und das Semester informell ausklingen zu lassen.

Il mondo della luna

“Warum der Blick durch das Fernrohr? Ist es, den Mond ganz nah zu Euch zu bringen oder Euch weit weg von der Erde? Würdet Ihr es ertragen, das Auge zu lösen vom Horizont und hinab zu schauen auf Eure Schuhe? Sicher besitzt Ihr welche, warm und fest, sonst hätte die Kälte längst Euren Blick gesenkt. Entschuldigt, ich weiß, Ihr seht nun einmal gerne nach vorne oder nach oben, das ist halt so. Nichts zu machen.”

Studierende des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin erarbeiteten mit Regie-Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler unter Leitung von Dozent Stefan Wiel in diesem Semester Ausschnitte der Oper ‘Il Mondo della Luna‘ (Joseph Haydn). Die Ergebnisse der bewährten Kooperation beider Studiengänge werden am 1. und 2. Juni, 2017 und am 7. und 8. Juli, 2017 auf die Bühne gebracht. Es singen, spielen und dirigieren Studierende für Regie und Gesang der HfM Hanns Eisler.

Vorstellungen: Do, 01. Juni 2017 um 20 Uhr und Fr, 02. Juni 2017 um 20 Uhr in der Musikbrauerei, Greifswalder Straße 23A, 10405 Berlin

Fr, 07. Juli 2017 um 19 Uhr und Sa, 08. Juli 2017 um 19 Uhr im Studiosaal, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Charlottenstraße 55, 10117 Berlin

Eintritt: 8€ / 5€ ermäßigt
Kartentelefon: 030-203092101 (Mo-Sa 10-19 Uhr, So + Feiertage 12-18 Uhr oder unter www.hfm-berlin.de) oder per Email: mondo.karten@gmail.com

Studierende TU Berlin:
Bianca Leonie Bauer, Nadja Sofie Eller, Victor Treushchenko-Bernhardt, Paulina Barreiro, Maike Häber, Hing-Ying Ho

mit Regie- und Gesangstudierenden der HfM Hanns Eisler

(c) Fotos: Bianca Leonie Bauer, Paulina Barreiro

Theaterclubs Paderborn

Wir gratulieren unseren Studierenden des 1. Semesters, deren Entwürfe für die Realisierung am Theater Paderborn ausgewählt wurden. Unter Leitung von Prof. Kerstin Laube erarbeiteten die Studierenden Konzepte für die theaterpädagogischen „Projektclubs“ auf der Studiobühne. Bereits zum 4. Mal werden in Kooperation mit dem Theater Paderborn in dieser Spielzeit Bühne und Kostüme für vier zeitgenössische Stücke entworfen und realisiert: Neben “Warte bis es dunkel ist” (Frederick Knott) sind dies die Stücke “Ich falle” (Johanna Emanuelsson), “König der Kinder: Macius!” (Kathrin Lange) sowie “Mädchen wie die” (Evan Placey).

Die Realisierungen erfolgen ab Anfang März bis Ende Juni 2017 in enger Zusammenarbeit mit den Regieteams und den Gewerken am Theater Paderborn.

“Warte bis es dunkel ist” (Frederik Knott), Premiere: 7. April 2017
Bühne: Lukas Kesler und Nadja Eller
Kostüme: Nadja Eller

“Ich falle” (Johanna Emanuelsson), Premiere: 29. April 2017
Bühne: Janina Sieber
Kostüme: Jakob Blazejczak und Nadja Eller

“König der Kinder: Macius!” (Eva Lange), Premiere: 12. Mai 2017
Bühne: Anne-Laure Jullian de la Fuente
Kostüme: Lukas Kesler

“Mädchen wie die” (Evan Placey), Premiere: 18. Juni 2017
Bühne: Paulina Barreiro und Jakob Blazejczak
Kostüme: Maike Häber

(c) Fotos: Modellfotos: Studierende TU Bühnenbild_Szenischer Raum, Aufführungsfotos: Tobias Kreft/Theater Paderborn, Karolin Diekhoff/Theater Paderborn, Lukas Kesler, Anne-Laure Jullian de la Fuente,

Repertoire Landesbühnen Sachsen

Für die Landesbühnen Sachsen/Theater Radebeul entwarfen und realisierten unsere Studierenden unter Leitung von Prof. Kerstin Laube, Installationen, Bühnen- und Kostümbilder für das Theaterspektakel Irrtümer III_ Märchen und Mythen. Die beiden Inszenierungen „Hans im Glück“ und „Die Geschichte der Tigerin“ werden in der Spielzeit 17/18 ins Repertoire übernommen.

„Hans im Glück“
Bühne und Kostüme: Mona Hartmann und Susanne Wilk

„Die Geschichte der Tigerin“
Bühne: Michaela Kirsche
Kostüme: Eric Schuhmacher

(c) Foto: Theater Radebeul/Landesbühnen Sachsen

Dialog Extrem 25.4.

“Dialog Extrem” ist ein unkonventionelles Gesprächsformat: 40 ExpertInnen sitzen an 40 Tischen und diskutieren zu einem Gesprächsthema. Dieses Jahr unter dem Motto: “Angst – popfaktische Intelligenz”.

Dienstag, 25. April 2017, 18:30 bis 21:30 Uhr
Lichthof – TU Berlin Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135
http://dialog-extrem.de/
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Verlustängste, Zukunftsängste, Angst um die Gesundheit oder Phobien – Angst hat viele Gesichter. Geprägt von der Bedrohung des Terrorismus, extremistischen Tendenzen und überregionalen Krisen, scheint das Gefühl der Angst allerdings eine neue gesellschaftliche Dimension einzunehmen. Dabei hat das subjektive Sicherheitsgefühl oft nur wenig mit den Fakten zu tun.
Was ist Angst? Verändert Angst unseren Blick auf die Gesellschaft und das Leben in der Stadt? Und welchen Einfluss hat die Angst auf die Architektur? Wie wollen oder müssen wir mit Ängsten umgehen? Welche Aufgaben haben die Medien? Und was nützen Fakten, wenn die gefühlte Wahrheit überzeugender ist? Wie viele Einschränkungen verträgt Demokratie? Wieviel Sicherheit braucht die Stadt? Und was hält eigentlich unsere Gesellschaft zusammen?
Zu diesen Fragen lädt der diesjährige DialogExtrem 2017 der TU Berlin in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des BBSR unter dem Titel “Angst – Popfaktische Intelligenz“ alle Interessierten ein, über Ursachen und Auswirkungen aktueller Angst-Tendenzen zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die Vielschichtigkeit des Themas abzubilden und gleichzeitig eine sensible und spannende Auseinandersetzung zu fördern.
Innerhalb des besonderen Formats des Abends können dabei vom Publikum jeweils 25-Minuten Gespräche zu verschiedensten Themen, von A wie Angstformen bis Z wie Zygmunt Bauman, bei den Experten gebucht werden. Aber Vorsicht! Die Tickets sind knapp und alle hören mit! Denn diejenigen, die kein Gespräch ergattern konnten haben die Möglichkeit, ausgewählte Gespräche per Kopfhörer auf 8 verschiedenen Kanälen zu verfolgen. Ein Livezeichner dokumentiert die Gespräche.

Studierende Bühnenbild_Szenischer Raum: 
Paulina Barreiro, Jakob Blazejczak, Francesca Ercoli, Maike Häber, Lukas Kesler, Janina Sieber
Mentorin: Prof. Kerstin Laube

In Kooperation mit dem FG Städtebau und Urbanisierung, Prof. Jörg Stollmann und Studierenden der Architektur, Landschaftsarchitektur und Soziologie der TU Berlin

(c) Foto: Lukas Kesler

Goldberg – Architekt des Wissens

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung unseres neuesten Realisierungsprojekts mit unserem Kooperationspartner, den Technischen Sammlungen Dresden, ein:

“Emanuel Goldberg – Architekt des Wissens”
Vernissage: Freitag, 10. März 2017, 19 Uhr
mit einem Grußwort von Prof. Albert Lang, TU Bühnenbild_Szenischer Raum u. a.
Ort: 
Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
Ausstellung: 11. März – 24. September 2017

“A chemist by learning, a physicist by calling and a mechanic by birth“ – zum Chemiker ausgebildet, zum Physiker berufen, zum Mechaniker geboren – so beschrieb Emanuel Goldberg (Moskau 1881 – 1970 Tel Aviv) die Pole seiner vielseitigen wissenschaftlichen und unternehmerischen Arbeit auf fast allen Gebieten der Bildtechnik. In Leipzig und Berlin erforschte er die Grundlagen der Fotografie. In Dresden entwickelte er neuartige Kameras und Apparate für das Wissensmanagement der Zukunft. Nach seiner gewaltsamen Vertreibung aus dem nationalsozialistischen Deutschland gründete er in Tel Aviv eines der ersten technologie-Unternehmen Israels.

Im Zentrum der Ausstellung steht Emanuel Goldbergs Nachlass, den seine Familie kürzlich den technischen Sammlungen Dresden übergeben hat. Die über Jahrzehnte aufbewahrten Fotografien und Instrumente, Schriftstücke und Zeichnungen und die Reste von Goldbergs privater Experimentierwerkstatt sind der Ausgangspunkt für eine Spurensuche in die Vorgeschichte der Informationsgesellschaft.

Fotografen und Filmemacher, Künstler und Ingenieure, Szenografen sowie Studierende aus Berlin und Leipzig zeigen in der Ausstellung die Ergebnisse ihrer künstlerischen und experimentellen Auseinandersetzung mit den Ideen und dem Leben Emanuel Goldbergs. Neben den Originalen aus Goldbergs Nachlass sind Foto- und Filminstallationen, Nachbauten seiner Wahrnehmungsversuche und Modelle seiner Wissensmaschine zu sehen und auszuprobieren.
Die Ausstellung wurde von Studierenden der Technischen Universität unter der Leitung von Prof. Albert Lang mitkuratiert und konzipiert.

Studierende TU Bühnenbild_Szenischer Raum:
Carla Satoca Berges, Linda Rodenheber, Greta Wolf-Rosenbaum, Ting-Yi Lin, Bianca Leonie Bauer-Jörg, Susanne Quehenberger, Margaret Schlenkrich, Eric Schumacher, Anne Lewald, Ev-Simone Benzing

Kooperationspartner:
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, Orientierungsstudiengang MINTgrün, Masterstudiengang Maschinenbau, Zentrum für interdisziplinäre Antisemitismusforschung (alle TU Berlin),  Faculty of Media and Communication der Bournemouth University, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, TU Dresden und die Technischen Sammlungen Dresden

Komme was Wolle

“Komme was Wolle” ist der Arbeitstitel einer Sonderausstellung mit dem Topos Wolle, die das Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin (MEK) in Kooperation mit dem Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum plant und realisiert.

Studierende des dritten Semesters erarbeiten dafür unter der Leitung des Szenografen Johann Jörg individuelle Raumkonzepte, die sich nicht nur den spezifisch historischen, sozialen und kulturellen Aspekten des Themas widmen, sondern auch brisante Zukunftsfragen, wie zum Beispiel die des Ressourcenumgangs im Textilbereich aufwerfen und zur Diskussion stellen. Das intelligente Verknüpfen von klassischer Wissensvermittlung mit sinnlich aktivem und teilhabendem Erleben für alle Generationen sowie das Verweben der Narrationen im Raum stellt dabei die komplexe szenografische Herausforderung dar.

Bis Mitte Februar wurde noch leidenschaftlich entworfen, verworfen und umgeworfen. Dann wurde das Gestaltungs- und Raumkonzepte von Margaret Schlenkrich ausgewählt und im kommenden Semester für die Realisierung ausgearbeitet. Die Ausstellungseröffnung im MEK in Berlin-Dahlem ist dann für Herbst 2017 geplant.

Realisierung: Margaret Schlenkrich (Ausstellungsgestaltung), mit Videos von Devin Martini
Studierende:
Ayfer Karatas, Michaela Kirsche, Devin Martini, Eleonora Pedretti, Susanne Quehenberger, Lana Ramsay, Gabrielle Renard, Margaret Schlenkrich und Eric Schumacher
Dozent Entwurf: Johann Jörg
Co-Dozent Kalkulation und Technik: Bernhard Wedow

Musiktheaterwerkstatt: Der Rosenkavalier

Der Raum roch so stark nach Pheromonen und Testosteron, dass selbst das persische Rosenöl nicht dagegen ankam. Die Luft war stickig. Der Zeiger der alten Standuhr in der Ecke drehte seine Runden. Alle im Raum bemühten sich, nicht hinzuschauen. Im Vorzimmer ertönte Tumult. Ausgerechnet während der traditionellen Rosenübergabe verliebt sich Brautwerber Octavian in Sophie, die Tochter eines neureichen Waffenhändlers und von diesem bereits dem Baron Ochs versprochen, der jedoch nicht viel mehr zu bieten hat als einen alten Adelstitel. Die Zeiten haben sich eben doch geändert. Die Feldmarschallin weiß darum. Würde es ihr nur nicht so schwer fallen, die Vergangenheit – und vor allem Octavian – loszulassen.

Studentinnen des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin erarbeiteten mit Regie-Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler in diesem Semester Ausschnitte der Oper ‘Der Rosenkavalier’ (R. Strauss / Hugo von Hofmannsthal). Die Ergebnisse der bewährten Kooperation beider Studiengänge werden am 14. und 15. Januar 2017 auf die Bühne gebracht. Es singen, spielen und dirigieren Studierende für Gesang, Korrepetition und Dirigieren der HfM Hanns Eisler.

Vorstellungen: Sa, 14. Januar 2017 um 19 Uhr und So, 15. Januar 2017 um 17 Uhr
Ort: HfM – Studiosaal, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Charlottenstraße 55, 10117 Berlin
Facebook-Veranstaltung
Eintritt: 8€ / 5€ ermäßigt
Kartentelefon: 030-203092101 (Mo-Sa 10-19 Uhr, So + Feiertage 12-18 Uhr oder unter www.hfm-berlin.de)

Studierende TU Berlin (3. Semester):
Diana Aldana Páez, Greta Bolzoni, Nadja Driller, Ayfer Karatas, Dorota Karolczak und Eleonora Pedretti
Regie-Studierende der HfM:
Sophia Binder, Ruth Asralda Haas, Christoph Clausen, Gabrielė Bakšytė

Fotocredit Titelbild: Brooke DiDonato

Irrtümer III Märchen und Mythen

Für die Landesbühnen Sachsen/Theater Radebeul entwarfen unsere Studierenden unter Leitung von Prof. Kerstin Laube in bewährter Kooperation die Rahmengestaltung und die Ausstattung einzelner Stücke für das Theaterspektakel Irrtümer III  Märchen und Mythen. Realisiert werden Bühne und Kostüme für die Inszenierungen „Reinecke Fuchs“, „Hans im Glück“, „Die Geschichte der Tigerin“ und den „Liederabend 1001 Nacht“ sowie verschiedene Installationen.

Termine:
Das Theaterspektakel mit allen 9 Stücken ist nur fünf Mal zu erleben und zwar am 15., 21., 22., 23. und 31. Oktober 2016!
Einzelne, aber nicht alle Stücke laufen danach im Repertoire weiter. Weitere Informationen dann auf der Website der Landesbühnen Sachsen.

Studierende und Projekte:

„Reinecke Fuchs“ (P 2010)
Bühne: Margaret Schlenkrich
Kostüme: Mona Hartmann und Susanne Wilk

„Hans im Glück“ (Studiobühne)
Bühne und Kostüme: Mona Hartmann und Susanne Wilk

„Die Geschichte der Tigerin“ (P25)
Bühne Michaela Kirsche
Kostüme: Eric Schuhmacher

„Liederabend 1001 Nacht“ (Goldene Weintraube)
Raumgestaltung und Kostüme: Lana Ramsay

Waldinstallation (Gesamtkonzept)
Mona Hartmann, Susanne Wilk

Höhlentor I und II
Installation Lana Ramsay mit Devin Martini
Sound und Projektion: Devin Martini

Foyerinstallation „Märchen und Kindheit“
Margaret Schlenkrich

Fabelwesen im Wald
Eric Schuhmacher

Installation „Märchen und Mythen- Ausstellung in Bild und Text“
Michaela Kirsche

Bücherinstallation mit Sound und Blumeninstallation
Susanne Wilk

(c) Fotos: Michaela Kirsche, TU Bühnenbild_Szenischer Raum, Theater Radebeul

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