Close

Archive for category: Projekt

IM/MATERIAL THEATRE SPACES!

IM/MATERIAL THEATRE SPACES!

Workshop for cultural heritage – connecting past and future visions of theatre architecture

Zeitraum: 28. März – 12. April 2019, am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin
DozentInnen: Pablo Dornhege, Franziska Ritter mit Prof. Bri Newesely (Beuth HS) und Hubert Eckart (DTHG)
Anmeldefrist für Studierende bis 31. Januar 2019. Teilnehmerzahl begrenzt.

Dieser zwölftägige Workshop zielt auf die Konzeption von Vermittlungsstrategien für historische und zukünftige Theaterarchitekturen sowie deren digitale Umsetzung in physischen, augmentierten und virtuellen Räumen.

Virtual und Augmented Reality (VR/AR) sind keine technologischen Modeerscheinungen, sondern werden unsere Medienlandschaft dauerhaft verändern. Sie eröffnen neue Wege für das Erleben von Inhalten in räumlichen Systemen, sie schaffen neue Zugänge und Vermittlungsebenen. Dabei müssen beide Technologien als eigenständige Medien mit jeweils anderen Mechanismen, visuellen Sprachen und formalen Notwendigkeiten begriffen werden.

Aus Anlass des europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“ widmen wir uns der Frage, welche Potenziale digitale Werkzeuge wie VR und AR im musealen und theatralen Kontext erzeugen können und wie die Zugänglichkeit zu im/materiellen „Theater-Objekten“ verbessert werden kann. Zwei konkrete Berliner Theater stehen dabei im Zentrum der Untersuchung. Zum einen: das nicht mehr existierende Große Schauspielhaus von Architekt Hans Poelzig, dessen 100jähriger Geburtstag 2019 gefeiert wird. Historische museale Objekte in Sammlungen und Theaterarchiven wie z. B. Zeichnungen, Fotos, Modelle, Audiospuren erzählen uns heute von expressionistischer Architektur und visionären Regiekonzepten, mithilfe von VR sollen diese zum Leben erweckt werden. Zum anderen: das existierende Gebäude der Komischen Oper Berlin, das sich demnächst, wie viele Theater derzeit, in Umbau- und Sanierungsprozessen befindet. Aktuelle Themen, aber vor allem zukünftige Visionen sollen hier mithilfe von Augmented Reality für Fachpublikum als Planungshilfe oder auch vor Ort für den Besucher erfahrbar gemacht werden.

In sechs interdisziplinären Teams entstehen für diese beiden Anwendungsfälle unter Leitung der Dozenten Pablo Dornhege und Franziska Ritter verschiedene konzeptionelle Ideen und deren prototypische Realisierungen für digitale und interaktive Vermittlungsangebote in VR und AR. Der Workshop vermittelt, wie virtuelle und augmentierte Realität zur Erstellung von Erzählräumen verwendet werden kann. Die TeilnehmerInnen lernen, mithilfe der Software Unity ein interaktives VR/AR-Erlebnis zu erstellen. Es sind keine Vorkenntnisse in der 3D-Modellierung oder Programmierung erforderlich. Die Ergebnisse werden in einer zweiten Phase weiter ausgearbeitet und sollen im Anschluss auf Tagungen und Kongressen im internationalen Kontext präsentiert werden (z.B. Quadriennale Prag, Stage Set Scenery Berlin). Eine weitere Zusammenarbeit ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Impulse geben Gastvorträge (Cyberräuber) sowie Exkursionen zu Best Practice Beispielen in Berlin (Museum 4.0, Virtuelles Schauspielhaus Berlin), sowie Führungen zur Komischen Oper Berlin, der Theatersammlung des Stadtmuseums Berlin und dem Architekturmuseum der TU Berlin.

Dieser Workshop richtet sich an Studierende aus raum- oder theaterbezogenen Studiengängen, wie z. B.
 Architektur, Szenografie, Ausstellungsdesign, Bühnenbild, Bühnentechnik, Kunst-, Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft, Museumskunde, Kommunikationsdesign, Kunst im Kontext.

Schirmherrin für den Workshop ist die DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.) im Rahmen des Projektes  „Theatre Landscape“, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – im Europäischen Kulturerbe-Jahr „Sharing Heritage“.

Dozenten

Pablo Dornhege erforscht, entwickelt und gestaltet im Rahmen seines Designstudios 105106 reale und virtuelle Narrative Räume. Während seines Studiums an der Universität der Künste Berlin befasste er sich schwerpunktmäßig mit Ausstellungsdesign und digitalen/analogen Raumsystemen. Nach dem Studium gründete er 2006 gemeinsam mit Kommilitonen die Gestaltergruppe “Laborrotwang”. Neben seiner Arbeit als Gestalter und seiner Forschungstätigkeit, lehrt er unter anderem an der UdK Berlin, wo er von 2017 bis 2018 Gastprofessor für den Bereich Ausstellungsdesign war.
http://virtualspatialsystems.com

Franziska Ritter
ist Szenografin und studierte Architektur an der TU Berlin (Diplom) sowie Film und Fotografie an der University of North London. Sie ist Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin. Von 2016 bis 2018 leitete Franziska Ritter das DFG-Projekt zur Digitalisierung der Theaterbausammlung der TU Berlin mit dem Architekturmuseum und der Beuth Hochschule Berlin. Sie ist Lehrbeauftragte für Ausstellungsgestaltung, Szenografie und Theaterbau an verschiedenen Hochschulen und Fachbereichen, u.a. Fotografie an der Design Akademie Berlin, Theatertechnik Beuth HS Berlin, Bologna.Lab HU Berlin, Interior Design CREAD Lyon Frankreich.

Ort: TU Berlin (am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum), Ackerstrasse 76, 13355 Berlin


Teilnehmerzahl
ist begrenzt:  18
Unterrichtssprache: englisch (Feedback in deutscher Sprache möglich)
Benötigte Hard- & Software: Mac oder PC Notebook, sollte nicht älter als 3 Jahre sein. (VR + AR Brillen werden gestellt)
3-Tasten-Maus (Touchpad, Zeichentablets und Apple-Mäuse eignen sich nicht für die Arbeit in Unity)
Unity 3D Personal – kostenlose Accounts erhältlich unter: https://store.unity.com/

Kurzbewerbung:
bis 31. Januar 2019 per Email an franziska.ritter@tu-berlin.de
Motivation und Kurzlebenslauf, falls vorhanden: Portfolio mit Arbeitsproben aus den relevanten Bereichen (keine Vorkenntnis in VR / AR nötig). Die Bekanntgabe der TeilnehmerInnen erfolgt am 5. Februar 2019

Credits: Anerkennung als Studienleistung (6 Leistungspunkte) möglich

Download: Handout Druckversion

Kontakt / Rückfragen
franziska.ritter@tu-berlin.de
http://heritage.dthg.de/

Premiere: Die vier Himmelsrichtungen

Unter Leitung von Norman Heinrich erarbeiteten die Studierenden jeweils einen Bühnenraum und Kostüme für Roman Schimmelpfennigs Stück. Die Bühnen- und Kostümbildentwürfe von Marco Michelle und Amina Nouns wurden ausgewählt und werden nun für das Studio Ostflügel des Schauspielhauses Theater Chemnitz umgesetzt.

Premiere:  Fr, 21. September 2017 um 20 Uhr, Ostflügel Theater Chemnitz

Weitere Vorstellungen am 28. November sowie am 7. und 29. Dezember 2018!

https://www.theater-chemnitz.de/spielplan/repertoire/infos/die-vier-himmelsrichtungen/

Regie: Ulrike Sorge
Dramaturgie: Kathrin Brune / Friederike Spindler
Bühne: Marco Michelle
Kostüme: Amina Nouns

Vier Menschen treffen scheinbar zufällig aufeinander. Ein Mann aus dem Norden verunglückt mit seinem LKW und verliert eine ganze Ladung Modellierballons im Straßengraben. Ein zweiter, von Süden kommend, hofft mit ihnen auf eine bessere Zukunft. Beide verlieben sich in die gleiche Frau, eine Kellnerin mit Locken wie Schlangenhaaren, die der Wind aus dem Westen zu ihnen getragen hat. Mit einem Mal hat das Schicksal ihre Lebenswege untrennbar miteinander verbunden. Einer wird am Ende des Tages nicht mehr leben. Doch das weiß nur Madame Oiseau, die Wahrsagerin, die einst mit Schnee und Eis aus dem Osten kam.

Roland Schimmelpfennig (*1967) zählt zu den erfolgreichsten und meistgespielten Gegenwartsautoren. Wie in einem Puzzlespiel verschachtelt er Sehnsüchte und Ängste seiner Figuren, lässt sie in Monologen kreiselnd aufeinanderprallen und entfaltet einen poetischen Sog, der auf essentielle Themen und Fragestellungen unserer Zeit zielt.

Fotos: Dieter Wuschanski

Beiderseits der Oder: 7. September bis 20. Januar 2019

Beiderseits der Oder – Geschichtsraum Grenzraum Begegnungsraum

Angesichts aktueller Diskussionen um eine europäische Haltung zu Flucht und Vertreibung versucht die Ausstellung, Antworten darauf zu finden, wie aus der Fremde eine Heimat wird, und wie dort neue kulturelle Identitäten entstehen.

»Beiderseits der Oder« ist keine klassische Ausstellung, sondern eine dokumentarisch-künstlerische Rauminszenierung. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die beiderseits des Grenzflusses Oder in einer Region leben, die zu zwei Staaten gehört: als Ziemia Lubuska zur Republik Polen und als Märkisch Oderland in Brandenburg zur Bundesrepublik Deutschland. In einer Region, die heute beispielhaft für die europäische Erinnerungsgeschichte ist.

Zur Vorbereitung der Ausstellung ging 2018 ein Team des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universität Berlin auf Spurensuche beiderseits der Oder. Sie trafen Menschen aus Polen und Deutschland, deren Lebens- und Familiengeschichten geprägt sind durch Flucht, Vertreibung oder Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs bzw. nach der Spaltung Europas in der Nachkriegszeit. Die Gesprächspartner berichteten, wie die Heimat der Vorfahren nur in familiären Erinnerungen weiter besteht, wie das neue Zuhause als Ort des Geborgen- seins gelebt wird, und wie sie sich dem gemeinsamen kulturellen Erbe und damit auch den Nachbarn jenseits der Oder öffnen.

Mit dem vor Ort zusammengetragenen Material gestalteten die Studierenden aus Deutschland, Italien, Thailand und Weißrussland unter Leitung von Prof. Kerstin Laube eine experimentelle, mediale Szenografie für die Ausstellung. Ergänzendes Interviewmaterial steuerte der Schauspieler, Filmemacher und Theaterregisseur Tobias Lenel bei, der 2013/14 mit polnischen und deutschen Schüler*innen auf Recherchereise entlang der Oder unterwegs war.

Die Komposition aus historischen und aktuellen Bildern, Audio- und Videosequenzen sowie die speziell für die Ausstellung geschaffenen künstlerischen Installationen nehmen den Besucher mit auf eine assoziative Reise durch die Welt beiderseits der Oder. Die subjektiven Erinnerungen von Zeitzeugen und Nachgeborenen bleiben unkommentiert, zugleich wird der historische Hintergrund durch Karten, Bilder und Texte anschaulich gemacht.

Die Ausstellung entstand in Partnerschaft mit dem Muzeum Ziemi Lubuskiej (Museum des Lebuser Landes) in Zielona Góra, dem Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta (Lebuser Museum Jan Deckert) in Gorzów Wielkopolski, dem Gubiński Dom Kultury (Gubiner Kulturhaus), Oderläufe e.V. und dem Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz e.V. sowie mit freundlicher Beratung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk w Berlinie.

 

Kuratoren (HPBG): Julia Bork, Thomas Wernicke

Ausstellungsszenografie: Svenja Stannat und Suriya Poieam

Projektleitung/Mentorin: Prof. Kerstin Laube
Co-Mentor/Video: Heiko Kalmbach
Koordinatorin: Maria Dannecker

Studierende: Mara Barnabò, Anja Dietz, Katsiaryna Filist, Julius Kirchner, Suriya Poieam, Svenja Stannat, Lena Tiffert, Greta Wolf-Rosenbaum

Eröffnung: 6. September, 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 7. September 2018 bis 20. Januar 2019

Besucheradresse:
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Fotos: © TU Bühnenbild_Szenischer Raum, Svenja Stannat

STANDARD – Bauhausfest Dessau 2018

Zum diesjährigen Bauhausfest 2018 mit dem Titel „Gelb gewinkelt“ haben unsere Studierenden zum Jahresthema „STANDARD“ erneut szenografische Spielräume, Installationen und Performances konzipiert. Als interdisziplinäres Kooperationsprojekt mit der Stiftung Bauhaus Dessau wurden ebenso Synergien mit dem Studiengängen Architektur und Urban Design der TU Berlin, dem Studiengang für Zeitgenössisches Puppenspiel der HfS Ernst Busch Berlin und dem Studiengang Choreographie des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) ausgetauscht. In interdisziplinären Teams wurden acht Projekte im Spannungsfeld von Material, Raum und Körper und in der Auseinandersetzung mit dem Thema Standard entwickelt und realisiert.

Die Projekte des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum ausführlich im Überblick auf unserer Projektseite.

Dozentinnen: Claudia Rohner und Franziska Ritter
in Kooperation mit Prof. Ingo Reulecke (HZT) und Prof. Astrid Griesbach (HfS Berlin)

(c) Fotos: Franziska Ritter, Marie-Louise Leeck

Lange Weile

oder auf der Suche nach der leeren Zeit

Im eindrucksvollen LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen in Nordrhein Westfalen findet diesen Sommer eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Langeweile statt. Studierende des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum haben sich der leeren Zeit verschrieben. Es erwarten uns ein sprechender Hochofen, ein Labyrinth für sommerliche Entschleunigung, eine avantgardistische Tanzperformance und eine Licht/Sound-Installation in den Tiefen der gewaltigen Gebläsehalle.

Vernissage 15.07.2018 um 11:00 Uhr

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen, Werksstr. 25, 45527 Hattingen

Studierende: Takaya Kobayashi, Victor Treushchenko-Bernhardt, Anne-Laure Jullian de la Fuente,  Maike Häber, Ting-Yi Lin (Masterstudierende), Amina Nouns,  Julius Kirchner (2. Semester)

Mentoren: Johann Jörg, Prof. Kerstin Laube

STANDARD – Bauhausfest Dessau 2018

Zum diesjährigen Bauhausfest 2018 mit dem Titel „Gelb gewinkelt“ entwerfen und realisieren unsere Studierenden zum Jahresthema „STANDARD“ erneut szenografische Spielräume, Installationen und Performances.

Das Bauhausfest findet am 31. August und 1. September 2018 am Bauhaus Dessau statt.
…weitere Informationen

Als interdisziplinäres Kooperationsprojekt mit der Stiftung Bauhaus Dessau werden ebenso Synergien mit dem Studiengang Architektur der TU Berlin, Urban Design der TU Berlin, dem Studiengang für Zeitgenössisches Puppenspiel der HfS Ernst Busch Berlin und dem Studiengang Choreographie des Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) ausgetauscht.

Feste haben seit den 1920er Jahren am Bauhaus eine große Tradition. Durch Inszenierungen mit Reden, Bühnen-Auftritten, Stehgreifspielen, Musik, Verkleidung sowie Licht- und Rauminstallationen wurde ein Austausch zwischen den Bauhäuslern und der Weimarer bzw. Dessauer Bevölkerung geschaffen. Am historischen Bauhaus wurden einerseits Standards gesetzt die unter anderem an den Festen künstlerisch durchbrochen wurden – die Normen sollten gesprengt werden! Hier knüpft das Bauhausfest 2018 an das Jahresthema „Standards“ an und inszeniert Spielräume, die sich den Gästen als verschiedene Facetten des Themas öffnen und einladen, Teil der Inszenierung zu werden. Das Fest wird die Standards aufbrechen – durch Verstärkung, Kompression, Erweiterung, Abweichung. Die Grundfarbe Gelb steht dabei für Expansion, das Auflösen von Grenzen und gegen feste Formen.

Projekte:

  • Temple of Sun
    Konzeption & Szenografie: Alejandra Alarcón, Hsin-Ying Ho (TU Berlin)
    Performance: Maria Rutanen, Marie Baumgarten, Jasminka Stenz (HZT Berlin)
  • Narcissus
    Konzeption & Szenografie: Lisa Violetta Thürer und Marie-Louise Leeck (beide TU Berlin)
    Performance: Jasminka Stenz (HZT Berlin), Lisa Violetta Thürer und Marie-Louise Leeck
  • Notation
    Idee & Umsetzung: Linda Rodenheber (TU Berlin), Dina Sennhauser (HZT Berlin)
  • StandART
    Idee & Szenografie: Mila Jovic (TU Berlin)
    Performance:  Maria Rutanen, Marie Baumgarten (beide HZT Berlin)
  •  Labor der zukunftsorientierten Forschung zur Optimierung des Menschen
    Konzeption, Szenografie und Performance: Oliver Burkhardt (TU Berlin) und Maria Dietze (HfS Berlin Puppenspiel)
  • Bubble
    Konzeption und Performance: Malte Hirsbrunner (TU Berlin) und Michiyasu Furutani (HZT Berlin)

Dozentinnen: Claudia Rohner und Franziska Ritter
in Kooperation mit Prof. Ingo Reulecke (HZT) und Prof. Astrid Griesbach (HfS Berlin)

(c) Fotos: Franziska Ritter

Masterausstellung IT`S ALL ABOUT

Unsere Masterausstellung findet dieses Jahr am 20. und 21. Juli im Rahmen von IT`S ALL ABOUT – der Ausstellung des Institutes für Architektur (IfA) der TU Berlin – statt!

Eröffnung: Freitag, 20. Juli 2018, 17 Uhr, ab 22 Uhr Sommerfest
Facebook-Event
Öffnungszeiten:
Freitag, 20. Juli 2018, 15–22 Uhr
Samstag, 21. Juli 2018, 12–20 Uhr

Adresse/Anfahrt: Institut für Architektur der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin
U-Bahn: U2 Ernst-Reuter-Platz | Bus: 245 Marchstraße / M45 Ernst-Reuter-Platz

Zu sehen sind 15 Masterarbeiten zu folgenden Projekten:

  • “Beiderseits der Oder” Ausstellungsszenografie in Kooperation mit dem Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte Potsdam (Realisierungsprojekt)
    Betreuung Prof. Kerstin Laube
  • „Preussenmuseum Minden” – Neugestaltung der ständigen Ausstellung in Kooperation mit dem LWL (Landesverband Westfalen Lippe), Minden (Realisierungsprojekt)
    Betreuung Johann Jörg
  • „Langeweile“  Szenografie_Installation_Performance – Ausstellung in Kooperation mit dem LWL Industriemuseum Hattingen (Realisierungsprojekt)
    Betreuung Johann Jörg
  • “Verlorene Liebesmühe” von William Shakespeare, Bühne und Kostüm in Kooperation mit der Shakepeare Company Berlin (Realisierungsprojekt)
    Betreuung Prof. Kerstin Laube
  • “Don Karlos” von Friedrich Schiller, Bühnen- und Kostümentwürfe
    Betreuung Frank Hänig
  • “Interdisziplinäres Raumlabor”, freie installative Arbeiten
    Betreuung Prof. Albert Lang

Studierende: Paulina Barreiro, Carla Satoca Berges, Jakob Blazejczak, Anja Dietz, Nadja Sofie Eller, Francesca Ercoli, Mona Glaß, Maike Häber, Anne-Laure Jullian de la Fuente, Lukas Kesler, Takaya Kobayashi, Ting-Yi Lin, Janina Sieber, Victor Treushchenko-Bernhardt, Greta Wolf-Rosenbaum

Ausstellungskoordination: Franziska Ritter

Die Ausstellung wird geschäftsführenden Direktor des Instituts für Architektur, Prof. Jörg Gleiter, eröffnet. Danach findet ein gemeinsamer Rundgang mit allen Professorinnen und Professoren durch die Ausstellung statt, welcher um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang endet. Am Abend des 20. Juli findet wie jedes Jahr auch das Sommerfest statt, welches uns die Chance bietet, in einem ungezwungenen Rahmen über Architektur, Bühne und Szenische Räume diskutieren zu können und das Semester informell ausklingen zu lassen.

it’s all about THEORY. it’s all about MEDIA. it’s all about CONSEQUENCE. it’s all about CONCEPT. it’s all about SPACE. it’s all about TRYING. it’s all about FEASABILITY. it’s all about FREEDOM. it’s all about FANCY. it’s all about MASS. it’s all about SOCIAL NEEDS. it’s all about PARTICIPATION. it’s all about HEALTH. it’s all about FUTURE. it’s all about TECHNICS. it’s all about EXISTING. it’s all about SUISTAINABILITY. it’s all about CONSTRUCTION. it’s all about TYPOLOGY. it’s all about PLAYING.

various opinions.
various concepts.
various truths.
it’s all about _

Premiere: Departures/Arrivals

Departures/Arrivals is about migration, talking about a specific type of migrants: the young women who voluntarily choose to move, to find another life, to shape a destiny for themselves. Migrating in the Internet era makes it impossible to have a clean cut with your former life. You are in a new place but with a heavy baggage that puts at risk the integration in your new reality.

Regie: Alessandra Giuriola, Michele De Vita Conti
Bühne und Kostüm: Paulina Barreiro (Masterstudierende)
Betreuung / Mentorin: Prof. Albert Lang

Premiere: So, 10. Juni 2018 um 21 Uhr
Ort: ACUD Theater, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Ticketshttps://www.performingarts-festival.de/en/2018/schedule-of-programming/productions/departures_arrivals_1047/
Preis: 12 €, ermäßigt 8 €

Foto ©: Paulina Berreiro

Premiere: Verlorene Liebesmühe

Es ist was faul im Staate Navarra? Da braucht es eine neue Ordnung! Ferdinand, König des Landes beschließt, mit seinen Gefährten für drei Jahre zu fasten, zu studieren und auf Frauen zu verzichten. Kaum haben die Herren dies per Eid beschworen, kommt die Prinzessin von Frankreich mit ihren Hofdamen zu Besuch…

Für die neue Inszenierung der romantischen Komödie arbeitet die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt mit Live Musik, rasanten Rollenwechseln und ungezähmter Spielfreude. Die poetisch moderne Übersetzung von Christian Leonard lässt Shakespeares Jahrhunderte alten Wortwitz ganz heutig erscheinen und zeigt auf, wie fehlbar und verletzlich wir alle sind, wenn wir uns verlieben.

Regie: Jens Schmidl
Bühne und Kostüm: Carla Santocca Berges und Francesca Ercoli (Masterstudierende)
Betreuung / Mentorin: Prof. Kerstin Laube

Fotos © Shakespeare Company

Premiere: Di, 12. Juni 2018 um 20 Uhr
Ort: NATUR-PARK Schöneberger Südgelände Freilichtbühne am Wasserturm Zugang nur durch die S-Bahnhof-Unterführung direkt in den Natur-Park zur Freilichtbühne am Wasserturm

Ticket-Telefon: 030 21 75 30 35  oder per Email: info@shakespeare-company.de

http://www.shakespeare-company.de

Theaterclubs Paderborn 2018

Wir gratulieren unseren Studierenden des 1. Semesters, deren Entwürfe für die Realisierung am Theater Paderborn ausgewählt wurden. Bereits zum 5. Mal kooperiert der Studiengang mit dem Theater Paderborn . Unter Leitung von Prof. Kerstin Laube haben die Studierenden in diesem Semester Bühnenraum- und Kostüm-Konzepte für die theaterpädagogischen „Projektclubs“ für zwei zeitgenössische Stücke entworfen: “Kreuzweg” (Anna & Dietrich Brüggemann) und “Auerhaus” (Bov Bjerg) werden Mitte des Jahres Premiere feiern.

“Auerhaus” erzählt von der Utopie von Gemeinschaft und vom heftigen Augenblick des Erwachsenwerdens, in dem das Leben für sechs Jugendlichen an die Tür klopft. Amina Nouns hat hierfür einen materialreichen Spielraum entworfen, indem die Darsteller sich einrichten und konkrete Szenen immer wieder selbst bauen. Die zeitgenössischen Kostüme von Oliver Burkhardt charakterisieren die Individualität der Figuren.
“Kreuzweg” ist ein Stationendrama in 14 Bildern: Im Zentrum steht die 14-jährige Maria, zerissen zwischen strengem katholischen Glauben und ihrer Realität als Teenager. Mara Barnabó hat dazu einen mehrschichtigen transluzenten Grundraum über Gazewände geschaffen, in dem Spielszenen durch unterschiedliche Aufstellung des Mobiliars und extreme Lichtstimmungen kontrastiert werden.
Lena Tiffert unterstützt durch ein helles, fast farbloses aber über Gruppen stark ausdifferenziertes Kostümkonzept die entrückte unnahbare Atmosphäre.

Die Realisierungen erfolgen ab Anfang März bis Ende Juni 2018 in enger Zusammenarbeit mit den Regieteams und den Gewerken am Theater Paderborn.

“Auerhaus” (Bov Bjerg), Premiere: 16. Juni 2018
Regie: Marie Sophie Dudzic
Bühne: Amina Nouns
Kostüme: Oliver Burkhardt

“Kreuzweg” (Anna & Dietrich Brüggemann), Premiere: 29. Juni 2018
Regie: Steven Wadulla
Bühne: Mara Barnabó
Kostüme: Lena Tiffert

Fotos Auerhaus und Kreuzweg: © Theater Paderborn

Go and get grab your copy now!