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Goldberg – Architekt des Wissens

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung unseres neuesten Realisierungsprojekts mit unserem Kooperationspartner, den Technischen Sammlungen Dresden, ein:

“Emanuel Goldberg – Architekt des Wissens”
Vernissage: Freitag, 10. März 2017, 19 Uhr
mit einem Grußwort von Prof. Albert Lang, TU Bühnenbild_Szenischer Raum u. a.
Ort: 
Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
Ausstellung: 11. März – 24. September 2017

“A chemist by learning, a physicist by calling and a mechanic by birth“ – zum Chemiker ausgebildet, zum Physiker berufen, zum Mechaniker geboren – so beschrieb Emanuel Goldberg (Moskau 1881 – 1970 Tel Aviv) die Pole seiner vielseitigen wissenschaftlichen und unternehmerischen Arbeit auf fast allen Gebieten der Bildtechnik. In Leipzig und Berlin erforschte er die Grundlagen der Fotografie. In Dresden entwickelte er neuartige Kameras und Apparate für das Wissensmanagement der Zukunft. Nach seiner gewaltsamen Vertreibung aus dem nationalsozialistischen Deutschland gründete er in Tel Aviv eines der ersten technologie-Unternehmen Israels.

Im Zentrum der Ausstellung steht Emanuel Goldbergs Nachlass, den seine Familie kürzlich den technischen Sammlungen Dresden übergeben hat. Die über Jahrzehnte aufbewahrten Fotografien und Instrumente, Schriftstücke und Zeichnungen und die Reste von Goldbergs privater Experimentierwerkstatt sind der Ausgangspunkt für eine Spurensuche in die Vorgeschichte der Informationsgesellschaft.

Fotografen und Filmemacher, Künstler und Ingenieure, Szenografen sowie Studierende aus Berlin und Leipzig zeigen in der Ausstellung die Ergebnisse ihrer künstlerischen und experimentellen Auseinandersetzung mit den Ideen und dem Leben Emanuel Goldbergs. Neben den Originalen aus Goldbergs Nachlass sind Foto- und Filminstallationen, Nachbauten seiner Wahrnehmungsversuche und Modelle seiner Wissensmaschine zu sehen und auszuprobieren.
Die Ausstellung wurde von Studierenden der Technischen Universität unter der Leitung von Prof. Albert Lang mitkuratiert und konzipiert.

Studierende TU Bühnenbild_Szenischer Raum:
Carla Satoca Berges, Linda Rodenheber, Greta Wolf-Rosenbaum, Ting-Yi Lin, Bianca Leonie Bauer-Jörg, Susanne Quehenberger, Margaret Schlenkrich, Eric Schumacher, Anne Lewald, Ev-Simone Benzing

Kooperationspartner:
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, Orientierungsstudiengang MINTgrün, Masterstudiengang Maschinenbau, Zentrum für interdisziplinäre Antisemitismusforschung (alle TU Berlin),  Faculty of Media and Communication der Bournemouth University, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, TU Dresden und die Technischen Sammlungen Dresden

Musiktheaterwerkstatt: Der Rosenkavalier

Der Raum roch so stark nach Pheromonen und Testosteron, dass selbst das persische Rosenöl nicht dagegen ankam. Die Luft war stickig. Der Zeiger der alten Standuhr in der Ecke drehte seine Runden. Alle im Raum bemühten sich, nicht hinzuschauen. Im Vorzimmer ertönte Tumult. Ausgerechnet während der traditionellen Rosenübergabe verliebt sich Brautwerber Octavian in Sophie, die Tochter eines neureichen Waffenhändlers und von diesem bereits dem Baron Ochs versprochen, der jedoch nicht viel mehr zu bieten hat als einen alten Adelstitel. Die Zeiten haben sich eben doch geändert. Die Feldmarschallin weiß darum. Würde es ihr nur nicht so schwer fallen, die Vergangenheit – und vor allem Octavian – loszulassen.

Studentinnen des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin erarbeiteten mit Regie-Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler in diesem Semester Ausschnitte der Oper ‘Der Rosenkavalier’ (R. Strauss / Hugo von Hofmannsthal). Die Ergebnisse der bewährten Kooperation beider Studiengänge werden am 14. und 15. Januar 2017 auf die Bühne gebracht. Es singen, spielen und dirigieren Studierende für Gesang, Korrepetition und Dirigieren der HfM Hanns Eisler.

Vorstellungen: Sa, 14. Januar 2017 um 19 Uhr und So, 15. Januar 2017 um 17 Uhr
Ort: HfM – Studiosaal, Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, Charlottenstraße 55, 10117 Berlin
Facebook-Veranstaltung
Eintritt: 8€ / 5€ ermäßigt
Kartentelefon: 030-203092101 (Mo-Sa 10-19 Uhr, So + Feiertage 12-18 Uhr oder unter www.hfm-berlin.de)

Studierende TU Berlin (3. Semester):
Diana Aldana Páez, Greta Bolzoni, Nadja Driller, Ayfer Karatas, Dorota Karolczak und Eleonora Pedretti
Regie-Studierende der HfM:
Sophia Binder, Ruth Asralda Haas, Christoph Clausen, Gabrielė Bakšytė

Fotocredit Titelbild: Brooke DiDonato

Konzert “Winterreise” 10. Januar 2017

Herzliche Einladung zum Konzert:

WINTERREISE – Liederzyklus Franz Schubert
Andrea Chudak (Sopran) und Lidiya Naumova (Gitarre)
Dienstag, 10. Januar, 19.30 Uhr
Ort: Studio 484 (Aufgang H, 4. OG links), TU Berlin
Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstrasse 76, 13355 Berlin
Eintritt frei

Die beiden Künstlerinnen Andrea Chudak (Sopran) und Lidiya Naumova (Gitarre) werden in ihrer besonderen Besetzung Franz Schuberts “Winterreise op. 89″ darbieten – ein Liederzyklus, bestehend aus 24 Liedern, den Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tode, komponierte.
Das Konzert findet im Rahmen des Szenografie-Projekts “Fremd bin ich eingezogen…” statt. Dozentin Claudia Rohner begibt sich mit den Studierenden in diesem Semester auf die Spurensuche zu Elfriede Jelineks Werk „Winterreise“. Auf der Grundlage von Franz Schuberts Liederzyklus zieht Jelinek auf den Spuren des Wanderers persönliche Bilanz: Ihre Reise führt sie von den gegenwärtigen Zuständen unserer Welt zu Stationen der eigenen Biografie. Sich fremd in der Welt und dem eigenen Leben gegenüber fühlend, schreibt sie in einem polyphonen Assoziationsstrom über Verlust und Vergänglichkeit, Entfremdung und Einsamkeit. Entstanden ist dabei ein sehr persönliches Werk, zu dem die Studierenden künstlerische Auseinandersetzungen über das Thema Fremdheit entwickeln werden.

Facebook-Veranstaltung
Foto: Wolfgang Unger
Rückfragen: franziska.ritter@tu-buehnenbild.de

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