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Aktuelles Projekt

Sender Weimar

Ein Projekt im Rahmen des Kunstfestes Weimar 2010, unter Leitung des Dozenten Jörg Lukas Matthaei.

SENDER WEIMAR eine choreographische feldmessung vor ort untersucht, vermisst & öffnet das Gebäude der
Nietzsche-Gedächtnishalle Weimar auf unterschiedlichen Ebenen, mit sich wechselseitig ergänzenden künstlerischen Verfahren.

In einer 12-stündigen Performance mit acht Tänzern und vier Musikern werden in einer großen Wanderung gemeinsam mit den Besuchern unterschiedliche Areale des Gebäudes erschlossen. Die Feldmessung nimmt sich dabei Zeit für die einzelnen Räume, steht in einem fortwährenden Wechselspiel mit deren akustischen, körperlichen, inhaltlichen Resonanzen: Welche Klangräume eröffnen sich durch die Musik (Streichquartett Nr. 2 von Morton Feldman) wie durch die Bewegungen von Tänzern und Zuschauern. Welchen Einflüssen sind die Körper durch die Vorgaben der Architektur ausgesetzt, wie reagieren sie darauf, welche neuen Bilder entstehen und wie prägt das Gedächtnis der Räume, was heute dort gesprochen oder hörbar gemacht wird. Das Sichtbare des Tanzes und der Bespielung des Ortes steht dabei immer im Dialog mit dem Abwesenden seiner früheren Bestimmungen. Die hier nicht abgebildet, sondern durch die heutigen Vorgänge als Hohlformen spürbar gemacht werden.

Inszenierung & Choreographie
muvingstudies / Jörg Lukas Matthaei & Ingo Reulecke

Szenografie: 6 Studierende des Master- Studiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ an der TU Berlin
Katrin Büttner (Raumgestaltung), Lisa Fütterer (Kostüm), Bogna Jaroslawski (Audio/Recherchen), Si Liu (Raumgestaltung/Animation), Silvie Naunheim (Kostüm), Laura Weber (Foto/Video)

Fotos: © Laura Weber
mehr Informationen unter: http://www.matthaei-und-konsorten.de/projekte/inhaltlich/offentlicher-raum/sender-weimar/ 

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