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Neue Ideen für das Preussenmuseum Minden

In Zusammenarbeit mit dem LWL-Preußenmuseum Minden waren in diesem Semester innovative, szenografische Entwürfe für die Neugestaltung und Neuausrichtung dieses traditionsreichen Museums gesucht. Fünf interdisziplinäre Teams bestehend aus Bühnenbild-Studierenden und Architektur-Studierenden der TU Berlin haben unter Leitung von Dozent Johann Jörg die spannende Geschichte Preußens und seiner Spuren in Westfalen unter die Lupe genommen. Das konzeptionelle Briefing und inspirierenden Input steuerte Szenografie-Experte und Pionier der Szene, Prof. Dr. Gerhard Kilger, bei.

Insbesondere das Aufbrechen von Historie, das Transformieren von Inhalten in eine Sprache von Heute und das visionäre Denken von Politik, Gesellschaft und Architektur aus dem Bewusstsein um eigene Geschichte, standen beim Entwerfen im Fokus. Gerade vor dem Hintergrund eines wieder kontrovers diskutierten Europas und einer anhaltenden Migrations-Debatte ist Preussen und seine Politik interessanter denn je.

Fünf sehr unterschiedliche szenografische Konzepte mit neuen, frischen Lesarten und ungewöhnlichen, überraschenden Übersetzungen in den Raum wurden entwickelt und kontrovers diskutiert – aber (leider) kann nur ein Konzept realisiert werden:

Wir gratulieren Jakob Blazejczak, Anne Kummetz und Lukas Kesler – ihr Entwurf hat die Jury überzeugt und wird in den kommenden Monaten weiterentwickelt. Im Fernsehbeitrag vom WDR berichtet das Sieger-Team über die herausfordernde Entwurfsarbeit und das ausgewählte Konzept.

Studierende: Jakob Blazejczak, Thalia Budin, Svenja Christian, Anja Dietz, Anne-Marie Heydeck, Marian Jobke, Lukas Kesler, Anne Kummetz, Linda Rodenheber, Greta Wolf-Rosenbaum

Dozent: Johann Jörg
Co-Dozent: Bernhard Wedow

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