Lioba Bangert (Gast)

Geboren 1995.

An einem Ort in Berlin aufgewachsen, der überhaupt nicht wie Berlin aussieht.

Gründung eines Detektivclubs ohne Arbeit, weil in der Gegend gar nichts passierte.

In der Grundschule kurz mal Klassensprecherin gewesen und darüber gemerkt, dass das mit der Politik nichts werden wird, dann Schreibwerkstatt und Theater-AG, danach eins zum anderen und irgendwann halt Kunst (war ja klar). Beschlossen, auf gar keinen Fall Architektur zu studieren. Seit 2014 dann doch Studium der Architektur [at] Universität der Künste Berlin.

Stationen [at] Maxim Gorki Theater Berlin, Studio. TV. Film, Protocol – Magazine für Architektur im Kontext und Lehrstuhl für Architekturgeschichte und -theorie Prof. Michael Bollé. Seit 2016 konstant [at] staab Architekten.

Veröffentlichung ihrer Arbeiten und Texte in internationalen print- und online-Publikationen, u.a. MacMag und eigenart.

Entwicklung eines völlig undurchsichtigen Musikgeschmacks.

Zwischendrin ein dreiviertel Jahr mit Turnschuhen im Schnee [at] Glasgow. Gelebt und geliebt (und studiert auch) an der Glasgow School of Art – Mackintosh School of Architecture und dabei ihr Herz an die Stadt und sich selbst in der schottischen Kultur verloren. Nieselregen findet sie gar nicht so schlimm.

Zurück nach Berlin mit einem großen Sack voll fantastischer Geschichten, die sie gern weitererzählt.

Und nun: Theaterluft schnuppern [at] Studiengang Bühnenbild – Szenischer Raum TU Berlin.

Ihr Interesse gilt politischer Architektur und deren gesellschaftlichen Aufgaben, dynamischen Beziehungen zwischen Architektur und anderen künstlerischen Disziplinen, den Umständen des Menschseins und Dingen, die man nicht erklären kann weil sie sonst ihren Zauber verlieren. Sie lässt sich inspirieren von Mut, Offenheit und Tatendrang.

Mag nicht so gerne Vitae, weil irgendwie ist das Leben doch schwer zu begreifen.

Falls jemand sie auf einen Weißwein einladen möchte: l.bangert@udk-berlin.de

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