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Premiere: Und in den Nächten liegen wir stumm

Blind vor Arbeit oder Egoismus, überlastet von unverarbeiteten Trennungen oder fliehend ins Heil einer Religion, lassen die Eltern ihre fast erwachsenen Kinder im Stich. Für diese kein Ort nirgends, kein Halt – Thomas Freyers Stück setzt hier ein: mit dem Kampf der Nachgeborenen ins Leben. Bis zum Verbrennen geben sie alles, um sich zu fühlen, um wahrgenommen zu werden, zu lieben oder den selbst gesetzten Erwartungen zu entsprechen. Die eine lässt sich vom ganzen Neubaublock vögeln, der zweite spielt Fight Club nach, bis er sich in einen Wolf verwandelt, die dritte flieht in surreale Traumwelten und der vierte versucht, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Freyers Stück fordert vier starke junge Spieler, die seine archaisch-soghafte Sprache in schmerzliche Sehnsuchtsbilder verwandeln.

Unter Leitung von Norman Heinrich erarbeiteten die Studierenden Konzepte für das Stück auf der Studiobühne des Theaters Chemnitz – in bewährter Kooperation. Die Bühnen- und Kostümbildentwürfe von Carla Satoca Berges und Francesca Ercoli wurden ausgewählt und werden nun im Rahmen der Studioinszenierung umgesetzt.

Premiere: Do, 28. September 2017 um 20 Uhr
Ort: Schauspielstudio, Theater Chemnitz, Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz

Kartentelefon: 03 71 / 40 00 – 430 (Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr) oder per Email: tickets@theater-chemnitz.de

http://www.theater-chemnitz.de/spielplan/repertoire/infos/und-in-den-naechten-liegen-wir-stumm/

„Und in den Nächten liegen wir stumm“
Bühne: Carla Satoca Berges
Kostüme: Francesca Ercoli

Rezension: http://www.theaterfoerderverein-chemnitz.de/aktuelles/aus-den-haeusern/751-findet-und-ihr-werdet-suchen.html

Fotos: Carla Satoca Berges und Dieter Wuschanski

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