Kristèl Albracht (sie/ihr) ist Architekturgestalterin und Szenografin in Berlin. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Architektur, Design und künstlerischer Rauminszenierung. Sie interessiert sich für Raum als sinnlich und körperlich erfahrbares Medium, für Räume, die Wahrnehmung lenken und Bewegung inszenieren. Im Zentrum stehen das Verhältnis von Körper und Raum sowie das Zusammenspiel von Licht, Material, Farbe, Form, Proportion und räumlicher Dramaturgie.
Nach ihrem Studium des Industrial Designs (B.A. 2020) und einem anschließenden Architekturstudium (B.A. 2025) verbindet sie die Perspektiven beider Disziplinen mit künstlerischen und konzeptionellen Fragestellungen. In ihrer künstlerischen Praxis entwickelt sie begehbare, multisensorische Installationen und Ausstellungsräume. In ihrer Einzelausstellung »Zwischen Körper und Raum« (2026) untersuchte sie den Körper als Maßstab und empfindendes Gegenüber des Raumes und verband Architektur mit Bewegung, Klang, Film und performativen Elementen.
Heute arbeitet sie im Bereich Szenografie und Spatial Design. Mit ihrem Studio entwickelt sie räumliche Konzepte für Ausstellungen, Installationen, Szenen- und Markenräume. Ihre Arbeit versteht Raum als erzählerisches Medium und verbindet konzeptionelle Klarheit mit einer atmosphärischen und körperlich erfahrbaren Gestaltung.
