Close

Archive for category: Allgemein

LECTURE 13.02. Gesa von Grote: Raum I Objekt I Licht

Lichtdramaturgie und Objektinszenierungen in Ausstellungen

Szenografie dient der Inszenierung von Inhalten. Ideen, Geschichten und Dinge werden zu einer räumlichen Dramaturgie, die die Sinne anspricht und im besten Fall Emotionen hervorruft. Szenografie nutzt alle Mittel der Raumbildung, um Themen und Artefakte in Szene zu setzen. Zu den Instrumenten gehören eine gliedernde Architektur und Ausstellungsgrafik ebenso wie die immaterielle Sprache von Medien und Licht für Objekte jeder Art.

Licht im Museums- und Ausstellungsraum ist ein komplexes Gebiet in der Lichtplanung. Es müssen nicht nur der umgebende Raum, sondern vorrangig die Objekte zur Geltung kommen, bei gleichzeitiger Integration von Lösungen für deren Schutz und Erhaltung sowie der optimalen Wahrnehmbarkeit der Objekte durch die Betrachter. Durch eine geschickte Kombination aus Tageslicht, Raumlicht und Ausstellungslicht  entwickelt Gesa von Grote optimale Lichtdramaturgien. Mit einem hohen ästhetischen Anspruch werden somit Objektinszenierungen und Lichträume geschaffen und dem Betrachter neue Perspektiven der Wahrnehmung eröffnet.

Termin: 13.02.2020 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum,
Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)
(Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich)
Link zur Facebook-Veranstaltung

Please note: Ab 17 Uhr findet der OPEN DAY statt, Ateliers sind offen, Projekte des Studiengangs werden vorgestellt, das Bewerbungsverfahren wird vorgestellt, alle Fragen rund ums Studium beantwortet.

Gesa von Grote ist Architektin und Szenografin. Nach ihrem Architekturstudium an der RWTH Aachen, der École d’architecture de Paris-La Défense und der Hochschule der Künste Berlin arbeitet sie seit 2005 mit dem Ausstellungsmacher Stefan Iglhaut zusammen, seit 2010 unter der Firmierung IGLHAUT + von GROTE. Zusammen mit ihrem interdisziplinären Team entwickelt sie Konzepte und Projekte im Bereich Kulturgeschichte, Wissenschaft, Kunst und Markenwelt und realisiert hierfür narrative Räume sowie mediale Architekturen. Für ihre Präsentationskonzepte gehen umgebender Raum, Ausstellungsarchitektur, Grafik, Medien, Licht und Objektwelt eine Verbindung ein.

Bild 1: Ausstellungsschiff MS Wissenschaft „Die digitale Gesellschaft“. Netzwerk aus Leuchtschnüren
@Gesa von Grote

Bild 2: Deutsches Musikarchiv in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig. Großvitrine mit abgehängten Objekten, hervorgehoben durch Akzentlicht
@ Iglhaut + von Grote

Studienberatung / Bewerbungsschluss 15. Mai

Studienberatung / Bewerbungsschluss 15. Mai

Interesse am Studium Bühnenbild_Szenischer Raum?
Wir bieten ganzjährig individuelle Termine für Studienberatungsgespräche an –  zum Beispiel am Donnerstag, 13. Februar zu unserem OPEN DAY.

Fragen zum Studiengangsprofil, zur Bewerbung, zur Mappenvorbereitung usw. können mit unserer Studiengangsleiterin Prof. Kerstin Laube und unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Franziska Ritter in persönlichen Gesprächen beantwortet werden. Bitte melden Sie sich zur Terminvereinbarung per E-Mail an Salka Schulz. Beratungen am Telefon oder via Skype sind ebenfalls möglich.

Finden Sie detaillierte Infos zum Studium und zur Bewerbung auf unserer Website oder besuchen Sie unsere Open Studios und Info-Veranstaltungen. Eine Übersicht zu den Bewerbungsmodalitäten und benötigten Unterlagen haben wir in unseren Bewerbungsdetails zuammengefasst. Bewerbungsschluss für den Studienstart im Wintersemester ist der 15. Mai.

Eine kurze Übersicht mit Informationen zur Bewerbungsmappe:

  • Sie sollte beinhalten: Projekte z. B. aus den Bereichen Architektur, Bühne, Szenografie, Innenraum, Objektgestaltung, Kostüm, Performance, Bildende Kunst / freie künstlerische Arbeiten u.a. in Form von Bildgeschichten, dramaturgische Konzepte, Fotografien, Collagen, Skizzen, Zeichnungen ggf. Realisierungen / Assistenzen / Praktika, eine kurze Projektbeschreibung mit Titel / Konzept und Aufgabenbereich ist hilfreich
  • die für die Mappe ausgewählten Projekte sollten ein besonderes Interesse am Thema Raumgestaltung zeigen und die persönlichen Interessen des Bewerbers widerspiegeln
  • Format ist frei wählbar (maximal A0). Originale können auch zum Bewerbungsgespräch mitgebracht werden
  • Die Mappe wird nach Ablauf des Bewerbungsverfahrens zurückgegeben

Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

TAPETENWECHSEL/TURNING POINTS – Uraufführung

Ein Tanzabend mit fünf Choreografien der Tänzerinnen und Tänzer der Landesbühnen Sachsen GmbH
in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ der Technischen Universität Berlin.

Die Kooperation zwischen der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen und dem Masterstudiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ lebt von der Auseinandersetzung verschiedener künstlerischer Ansätze und Erzählweisen.
Die jungen Tänzer*innen der Landesbühnen, die aus Italien, Kroatien, der Ukraine und Russland kommen, haben mehr oder weniger weite Wege hinter sich und schon einige freudvolle oder auch schmerzhafte Tapetenwechsel erlebt. Die Ausstatter*innen und Videokünstler aus Deutschland, Serbien, Österreich, Kolumbien und Südkorea begleiten die kreative Auseinandersetzung der Choreograf*innen mit den Wendepunkten ihres Lebens. Sie verbinden dabei assoziativ Bühne, Licht, Kostüm und Videosequenzen mit den Themen Verlust, Identitätssuche und der Angst vor einer vielleicht schon verlorenen Zukunft.

Premiere am 11.01.2020 um 19.30 auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen, Radebeul.

Weitere Vorstellungen am 31.01.2020, 29.02.2020 und 29.04.2020

Projektleitung LBS  Wencke Kriemer de Matos, Stefan Wiel
Projektleitung TU Prof. Kerstin Laube

Choreografie Camilla Bizzi, Aurora Fradella, Ema Jankovic, Alena Krivileva, Brian Scalini, Christian Senatore

Es tanzen Camilla Bizzi, Aurora Fradella, Ema Jankovic, Alena Krivileva, Oleksandr Khudimov, Afonso Pereira,
Brian Scalini, Gianmarco Martini Zani

Bühne Carina Wolf, Paulina Radic
Kostüm Una Jankov, Maria De Oro Osorio
Lichtdesign Martin Siemann
Video Jan Klammer, Soyoung Park

Weitere Informationen unter: landesbuehnen-sachsen.de

 

Fotos © Sylvio Dittrich

OPEN DAY – 13.02.2020

OPEN DAY – 13.02.2020

Herzliche Einladung zum OPEN DAY am Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum:

Donnerstag, 13. Februar 2020, von 17 bis 21 Uhr.
Studio 484 des Studiengangs – Ackerstraße  76, 13355 Berlin (Hof 3, Treppe H, 4. Etage)
Facebook-Veranstaltung

Wir geben Einblick in Profil und Bewerbungsverfahren: Einführungsvortrag der Studiengangsleitung und Dozent*innen, Atelierrundgang mit Studierenden, Projektvorstellungen aus den Bereichen Bühnenbild und Szenischer Raum. Gespräche mit Dozent*innen geben Antworten auf Fragen z. B. zum Studienplan, zur Vereinbarkeit mit Arbeit und Familie, Berufsaussichten, Finanzierungsmöglichkeiten und Vernetzung. Wir bieten individuelle Studienberatungen für die Bewerbung zum neuen Wintersemester mit Prof. Kerstin Laube und Franziska Ritter an. Um Voranmeldung im Sekretariat bei Salka Schulz (insbesondere für Mappenberatung) wird gebeten.

17 Uhr Start
17.30 Uhr Begrüßung und Vortrag / Projektvorstellungen im Studio 484
19 Uhr Lecture: Gesa von Grote (Architektin und Szenografin)
20 Uhr Atelier-Rundgang mit weiteren Projektvorstellungen, parallel und im Anschluss individuelle Beratungsgespräche / Mappenfeedback möglich

Weitere Informationen unter: Studium und Bewerbungsverfahren.
Rückfragen und Voranmeldungen: Salka Schulz. Tel. 030-314721742

Architektur der 80er Jahre – Begreifbar für Alle

Architektur der 80er Jahre – Begreifbar für Alle

Modellbau-Seminar für TU-Studierende der Architektur und raumbezogener Studiengänge.
Anlässlich der Ausstellung „Architektur der 80er Jahre” in der Berlinischen Galerie (Herbst 2020) sollen Modelle und Objekte im Sinne des “Design for all” im Rahmen eines 2-wöchigen Seminars entwickelt und umgesetzt werden.

Die Objekte sollen den Besuchern didaktisch-spielerisch Formensprache und Entwurfsprinzipien der Architektur der 80er Jahre zugänglich machen.

Zeitraum: 23. März – 03. April 2020, täglich 10 – 18 Uhr
Dozent*innen: Annette Müller & Robert Niemann
Anmeldung: bis 13.02.2020 per E-Mail an:  info@modellunddesign.de
Credits: Wahlfach, 6 ECTS
Ort: TU Berlin (am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum), Ackerstrasse 76, 13355 Berlin

Das Modell als Kommunikationsmittel
Modell+Design bietet Studierenden die Möglichkeit, sich vertieft mit Modellgestaltung und deren Umsetzung auseinanderzusetzen. Anhand von Modellen werden Ideen sichtbar: Entwurf und Handwerk, Theorie und Praxis werden zusammen bearbeitet. Die Modelle nehmen eine klare gestalterische Position ein und kommunizieren das Gedachte für Fachinterne wie Fachfremde gleichermaßen. Fragen nach Abstraktion, Reduktion, Materialität, Stofflichkeit, Konstruktion und technischer Umsetzung werden immer am Modell beantwortet.

Aktzeichnen

Aktzeichnen

Ein Intensivprogramm zur Beflügelung des zeichnerischen Vermögens zu den Themen Akt und Figur in Beziehung zum Raum. Der Inhalt des Kurses besteht in der Arbeit mit dem Akt und dem bekleideten Modell. Unter flankierender Anatomie- und Proportionslehre werden Linearzeichnung, Silhouettenanalyse und der kubische Bau des menschlichen Körpers in unterschiedlichen Zeitintervallen trainiert. Dadurch werden sich Sicherheit und Schnelligkeit der Studierenden beim Erarbeiten von Figurationen, auch aus der freien Vorstellung, stärken.

Dozent: Michael Hegewald
Zielgruppe: alle Interessierten (zeichnerische Vorkenntnisse erwünscht, aber nicht zwingend)
Teilnehmerzahl: 16 Gast-Plätze (Teilnehmerzahl insgesamt: max. 20)
Anmeldung: bis 7. Oktober 2019 bei salka.schulz@tu-buehnenbild.de, Tel.: 030-314 72-174

Kursstart: Di., 29.10.2019
Di., 29.10.2019, 19:00 – 21:30
Di., 12.11.2019, 19:00 – 21:30
Di., 26.11.2019, 19:00 – 21:30
Di., 10.12.2019, 19:00 – 21:30
Di., 07.01.2020, 19:00 – 21:30
Di., 21.01.2020, 19:00 – 21:30

Ort: TU Berlin, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstraße 76, 13355 Berlin, Studio 484 (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)

Mitzubringendes Material: Graphitstifte (H-4B) und/oder Zeichenkohle/Schwarzkreide sowie Tusche und Feder bzw. Fineliner sowie Zeichenkarton verschiedener Qualität (ab A2) – wird im Kurs noch detaillierter besprochen.

Zertifikat / Bescheinigung: Am Ende des Kurses kann auf Wunsch ein Teilnahmeschein / Zertifikat (Weiterbildung) ausgestellt werden. Studierende anderer Studiengänge können den Kurs als Wahlmodul mit 2 LP (bei 6 Besuchen) anerkannt bekommen – nach vorheriger Anmeldung beim jeweils zuständigen Prüfungsamt und Einreichung des Formbogens. Eine Benotung kann ggf. nach Mappenabgabe erfolgen.

Kosten: 86,- € (für 6 Termine, nur buchbar für gesamtes Semester, Zahlung per Überweisung nach Rechnungsstellung)
Der Zahlungseingang ist Voraussetzung für die Einschreibung/ Teilnahme am Kurs.
Bitte übersenden Sie uns einen Zahlungsbeleg an folgende Adresse: salka.schulz@tu-buehnenbild.de

 

 

 

LECTURE 23.10. Klaus Grünberg: Landstraße. Ein Baum. Abend.

Klaus Grünberg berichtet über eigene Arbeiten und Arbeitsweisen. Für ihn ist Szenografie nur auf den ersten Blick eine visuelle Kunst. Über das szenografische Komponieren, die autonome Rolle der Szenografie in einer Theaterproduktion und wie langweilig es wäre, wenn alle gleichzeitig die gleiche Geschichte erzählten. Über Techniken, die einen Entwurf vom Künstler entfernen, die die Hand des Künstlers verschwinden lassen und den Zufall zum Designer machen. Was das Entwickeln eines Bühnenbilds mit dem Gestalten eines Gartens zu tun haben kann.

Termin: 23.10.2019 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum,
Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)
(Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich)
Link zur Facebook-Veranstaltung

Bühnenbild und Licht
Klaus Grünberg stammt aus Hamburg, studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und arbeitet seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa sowie in Kuwait und Buenos Aires. Gemeinsam mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels entstanden seit den neunziger Jahren mehrere Musiktheaterprojekte, seit langem arbeitet er mit den RegisseurInnen Tatjana Gürbaca und Barrie Kosky und anderen zusammen. 1999 eröffnete Klaus Grünberg das MOMOLMA (museum of more or less modern art).
Weitere Informationen und Bilder auf: www.klausgruenberg.de

Performing Arts Festival Berlin (PAF)

Performing Arts Festival Berlin (PAF)

Zum 4. Mal präsentiert das Performing Arts Festival Berlin (PAF) an sechs Tagen Theater und Performance, Puppen- und Musiktheater, Tanz, Installationen, Neuen Zirkus sowie Site-Specific Performances auf Bühnen und an ungewöhnlichen Orten in der ganzen Stadt. Erstmals findet 2019 der PAF Campus statt: Unsere Studierenden sind mit Studierenden verschiedener Berliner Hochschulen und Fakultäten eingeladen, das Festival, sein Programm und die verschiedenen Spielorte bei einem spezifischen Campus-Programm und gemeinsamen Theaterbesuchen miteinander und für sich zu entdecken.

Musiktheaterwerkstatt – Die Fledermaus

Musiktheaterwerkstatt – Die Fledermaus

“Die Fledermaus” ist ein Semesterkooperationsprojekt mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler unter der Leitung von Prof. Claus Unzen und Prof. Sven Holm. Ausschnitte aus der Operette  von Johann Strauss werden auf der “Studiobühne der HfM” und im Theater “Altes Kino Delphi” in Berlin Weissensee realisiert.

Als die „Fledermaus“ 1874 in Wien uraufgeführt wurde, hatten die Menschen in der Tat wenig zu lachen: der Börsenkrach von 1873 führte die Wiener Gesellschaft zu einer bis dahin noch nie dagewesenen Dauerkrise. Zeitgenössische Stimmen sprachen von einer „chronischen Erkrankung“, von der „entmutigenden Wucht der Depression“ und von einem „Zustand, der alle Merkmale des chronischen, schleichenden Fiebers trage: allmähliche Entkräftung, langsame Verblutung.“ Die perfekte Zeit für Amüsement und Verdrängung, für eine Operette, die die Dekadenz und den Untergang einer Gesellschaft beschwört. Das Werk schildert eine Welt, die lebt, die trinkt, die tanzt … nach innen moralischer Absturz, Abgrund … nach außen die Lüge, die Illusion, die Täuschung, das Lügen und Sich-Belügen, um das Leben ertragbar zu machen.

Die Regiestudierenden haben sich in Teamarbeit mit Studierenden des Mastertstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum intensiv mit diesem zündenden Stoff auseinandergesetzt und inszenieren Ausschnitte und Szenen aus den drei Akten der „Fledermaus“ von Johann Strauss.

Premiere am 18. Mai im Studiosaal der HfM, Charlottenstr. 55 Berlin:

Erster Akt
Regie: Jose Cortes
Bühne: Oliver Burkhardt
Licht: Martin Siemann
Kostüm: Lina Rodenheber
SängerInnen: Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Rosalinde, Collin Schöning Eisenstein,
Maya Blaustein Adele, Collin Schöning Alfred, Michael Lafferty Falke,
Rory Green Frank

Zweiter Akt
Regie: Andrea Tortosa Baquero Regie
Bühne und Kostüm : Maksim Chernykh
SängerInnen:Julie Nemer Orlovsky, Sarah Oh Adele, Frieda Barck Ida,
Michael Lafferty Falke, Lawrence Halksworth Eisenstein,
Irina Bogdanova Rosalinda

Musikalische Leitung: Prof. Stewart Emerson
Projektleitung Regie: Prof. Claus Unzen



Premiere am 05. Juni im Theater Delphi Berlin:

Ausschnitte aus dem 1. Akt
Regie: Selina Thüring
Bühne und Kostüm: Mara Barnabò und Lena Tiffert
SängerInnen: Sonja Isabel Reuter Rosalinde, Lawrence Halksworth Eisenstein,
Hanbyul Jung Adele, Hyunsik Shin Alfred

Ausschnitte aus dem 1. und 2. Akt

Ausschnitte aus dem 1. und 2. Akt
Regie: Tilman aus dem Siepen
Bühne: Una Jankov und Carina Wolf
Kostüm: Ronny Sakolowski
SängerInnen: Jinjoung Lee Orlovsky, Derya Atakan Adele, Felicia Brembeck Ida,
Miha Brkinjac Falke, Konstantin Parnian Eisenstein

Ausschnitte aus dem 3. Akt

Ausschnitte aus dem 3. Akt
Regie: Ruth Asralda
Bühne: Nadine Kinder
Kostüm: Shang-Jie Gao und Fernanda Jardi
SängerInnen: Marine Madelin Adele, Maria Vidal Ida, Oliver Boyd Frank, Hyunsik Shin Alfred, Janneke Dupre Rosalinde, Lawrence Halksworth Eisenstein

Dirigat: Jayeon Ju, Jung Lee
Musikalische Leitung: Prof. Byron Knutson
Projektleitung Regie: Prof. Sven Holm Projektleitung

Weitere Informationen unter: https://www.hfm-berlin.de

LECTURE 09. Mai: Text I Raum I Bühne I Spiel

Bei den Konzeptionen für die Einrichtung des eigentlich leeren Raums für eine Theateraufführung interessiert zunächst das Verhältnis von Bühne und Zuschauer. Die Form der Einrichtung einer Bühne in einem konkreten Theaterraum ist immer abhängig vom Charakter des Textes in seiner historischen Zeit und den Gewohnheiten der Schauspieler und deren Zuschauer. Beispielhaft befragt der Vortrag die Konsequenzen auf das szenische Spiel und die Authentizität der Aufführung. An der Berliner Schaubühne hat Jan Pappelbaum den idealen universellen Theaterraum, in dem er seine Erkenntnisse konsequent in die Bühnen weiterer Aufführungen miteinbezieht. Im Vortrag berichtet der Ausstattungsleiter von seinen Erfahrungen und macht sein Interesse an der Selbstverständlichkeit einer zeitgenössischen Ästhetik durch die Recherche und Verwendung von konkreten Materialien und Situationen aus dem Alltag, anhand dokumentarischer Fotoaufnahmen nachvollziehbar.

Vortrag: Jan Pappelbaum

Donnerstag, 09. Mai 2019 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Eintritt frei, Vortrag in deutscher Sprache
Facebook Link

_

Jan Pappelbaum wurde 1966 in Dresden geboren und studierte im Anschluss an seine Maurerlehre bis 1993 Architektur in Weimar. Zunächst als freischaffender Bühnenbildner tätig wird er 1999 Ausstattungsleiter an der Schaubühne Berlin, wo er für die Gestaltung von mehr als fünfzig Bühnenbildern und Einrichtungen von Bühnenräumen verantwortlich ist. Parallel dazu entstanden freie Bühnenbilder u.a. an Opernhäusern und Ausstellungsarchitekturen in Frankfurt und Dresden.

 

 

 

Go and get grab your copy now!