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Archive for category: Allgemein

Performing Arts Festival Berlin (PAF)

Performing Arts Festival Berlin (PAF)

Zum 4. Mal präsentiert das Performing Arts Festival Berlin (PAF) an sechs Tagen Theater und Performance, Puppen- und Musiktheater, Tanz, Installationen, Neuen Zirkus sowie Site-Specific Performances auf Bühnen und an ungewöhnlichen Orten in der ganzen Stadt. Erstmals findet 2019 der PAF Campus statt: Unsere Studierenden sind mit Studierenden verschiedener Berliner Hochschulen und Fakultäten eingeladen, das Festival, sein Programm und die verschiedenen Spielorte bei einem spezifischen Campus-Programm und gemeinsamen Theaterbesuchen miteinander und für sich zu entdecken.

Musiktheaterwerkstatt – Die Fledermaus

Musiktheaterwerkstatt – Die Fledermaus

“Die Fledermaus” ist ein Semesterkooperationsprojekt mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler unter der Leitung von Prof. Claus Unzen und Prof. Sven Holm. Ausschnitte aus der Operette  von Johann Strauss werden auf der “Studiobühne der HfM” und im Theater “Altes Kino Delphi” in Berlin Weissensee realisiert.

Als die „Fledermaus“ 1874 in Wien uraufgeführt wurde, hatten die Menschen in der Tat wenig zu lachen: der Börsenkrach von 1873 führte die Wiener Gesellschaft zu einer bis dahin noch nie dagewesenen Dauerkrise. Zeitgenössische Stimmen sprachen von einer „chronischen Erkrankung“, von der „entmutigenden Wucht der Depression“ und von einem „Zustand, der alle Merkmale des chronischen, schleichenden Fiebers trage: allmähliche Entkräftung, langsame Verblutung.“ Die perfekte Zeit für Amüsement und Verdrängung, für eine Operette, die die Dekadenz und den Untergang einer Gesellschaft beschwört. Das Werk schildert eine Welt, die lebt, die trinkt, die tanzt … nach innen moralischer Absturz, Abgrund … nach außen die Lüge, die Illusion, die Täuschung, das Lügen und Sich-Belügen, um das Leben ertragbar zu machen.

Die Regiestudierenden haben sich in Teamarbeit mit Studierenden des Mastertstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum intensiv mit diesem zündenden Stoff auseinandergesetzt und inszenieren Ausschnitte und Szenen aus den drei Akten der „Fledermaus“ von Johann Strauss.

Premiere am 18. Mai im Studiosaal der HfM, Charlottenstr. 55 Berlin:

Erster Akt
Regie: Jose Cortes
Bühne: Oliver Burkhardt
Licht: Martin Siemann
Kostüm: Lina Rodenheber
SängerInnen: Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Rosalinde, Collin Schöning Eisenstein,
Maya Blaustein Adele, Collin Schöning Alfred, Michael Lafferty Falke,
Rory Green Frank

Zweiter Akt
Regie: Andrea Tortosa Baquero Regie
Bühne und Kostüm : Maksim Chernykh
SängerInnen:Julie Nemer Orlovsky, Sarah Oh Adele, Frieda Barck Ida,
Michael Lafferty Falke, Lawrence Halksworth Eisenstein,
Irina Bogdanova Rosalinda

Musikalische Leitung: Prof. Stewart Emerson
Projektleitung Regie: Prof. Claus Unzen



Premiere am 05. Juni im Theater Delphi Berlin:

Ausschnitte aus dem 1. Akt
Regie: Selina Thüring
Bühne und Kostüm: Mara Barnabò und Lena Tiffert
SängerInnen: Sonja Isabel Reuter Rosalinde, Lawrence Halksworth Eisenstein,
Hanbyul Jung Adele, Hyunsik Shin Alfred

Ausschnitte aus dem 1. und 2. Akt

Ausschnitte aus dem 1. und 2. Akt
Regie: Tilman aus dem Siepen
Bühne: Una Jankov und Carina Wolf
Kostüm: Ronny Sakolowski
SängerInnen: Jinjoung Lee Orlovsky, Derya Atakan Adele, Felicia Brembeck Ida,
Miha Brkinjac Falke, Konstantin Parnian Eisenstein

Ausschnitte aus dem 3. Akt

Ausschnitte aus dem 3. Akt
Regie: Ruth Asralda
Bühne: Nadine Kinder
Kostüm: Shang-Jie Gao und Fernanda Jardi
SängerInnen: Marine Madelin Adele, Maria Vidal Ida, Oliver Boyd Frank, Hyunsik Shin Alfred, Janneke Dupre Rosalinde, Lawrence Halksworth Eisenstein

Dirigat: Jayeon Ju, Jung Lee
Musikalische Leitung: Prof. Byron Knutson
Projektleitung Regie: Prof. Sven Holm Projektleitung

Weitere Informationen unter: https://www.hfm-berlin.de

LECTURE 09. Mai: Text I Raum I Bühne I Spiel

Bei den Konzeptionen für die Einrichtung des eigentlich leeren Raums für eine Theateraufführung interessiert zunächst das Verhältnis von Bühne und Zuschauer. Die Form der Einrichtung einer Bühne in einem konkreten Theaterraum ist immer abhängig vom Charakter des Textes in seiner historischen Zeit und den Gewohnheiten der Schauspieler und deren Zuschauer. Beispielhaft befragt der Vortrag die Konsequenzen auf das szenische Spiel und die Authentizität der Aufführung. An der Berliner Schaubühne hat Jan Pappelbaum den idealen universellen Theaterraum, in dem er seine Erkenntnisse konsequent in die Bühnen weiterer Aufführungen miteinbezieht. Im Vortrag berichtet der Ausstattungsleiter von seinen Erfahrungen und macht sein Interesse an der Selbstverständlichkeit einer zeitgenössischen Ästhetik durch die Recherche und Verwendung von konkreten Materialien und Situationen aus dem Alltag, anhand dokumentarischer Fotoaufnahmen nachvollziehbar.

Vortrag: Jan Pappelbaum

Donnerstag, 09. Mai 2019 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Eintritt frei, Vortrag in deutscher Sprache
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Jan Pappelbaum wurde 1966 in Dresden geboren und studierte im Anschluss an seine Maurerlehre bis 1993 Architektur in Weimar. Zunächst als freischaffender Bühnenbildner tätig wird er 1999 Ausstattungsleiter an der Schaubühne Berlin, wo er für die Gestaltung von mehr als fünfzig Bühnenbildern und Einrichtungen von Bühnenräumen verantwortlich ist. Parallel dazu entstanden freie Bühnenbilder u.a. an Opernhäusern und Ausstellungsarchitekturen in Frankfurt und Dresden.

 

 

 

LECTURE 17. April: Schnittstellen – Ausstellungsregie zwischen kuratorischer und szenografischer Praxis

Nimmt man Ausstellungen als eigenständige Medien ernst, so wird deutlich: mit jeder Ausstellung entsteht aus den beteiligten Akteuren – aus Konzepten, Objekten/Sammlungen, Texten, Räumen, Tönen, Installationen, Personen etc. – etwas unverwechselbar Neues. Ausstellungen zeigen etwas, das auf andere Weise gar nicht sichtbar werden kann, also eben der spezifischen Logik genau dieses Mediums geschuldet ist. Was ist das für eine Logik und was sind vor diesem Hintergrund die Herausforderungen an die kuratorische und szenografische Arbeit?

Die These ist, dass die Auffassung von Ausstellungen als eigenständige Medien nicht ohne den Begriff der Regie auskommt: Eine Regie, die zwischen den höchst unterschiedlichen Beteiligten Verhältnisse herstellt, zwischen ihren Ansprüchen auf Repräsentation vermittelt, zwischen inhaltlich-wissenschaftlichem Konzept und ästhetisch-räumlichen Gestaltungen Übersetzungsmöglichkeiten auslotet und im Sinne einer Gesamtregie bestimmte Setzungen vornimmt. Der Vortrag umkreist den Begriff der Ausstellungsregie anhand von Beispielen und stellt die Schnittstelle zwischen kuratorischen und szenografischen Praktiken zur Diskussion.

Vortrag: Prof. Nicola Lepp

Mittwoch, 17. April 2019 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Eintritt frei, Vortrag in deutscher Sprache
Facebook Link

Nicola Lepp ist Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin und seit 2015 Professorin für Kultur und Vermittlung an der Fachhochschule Potsdam. Ausstellungen u.a. GRIMMWELT, Kassel 2015; Museum der Gefäße Humboldt Lab Dahlem, Berlin 2013; PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag, 2006; Der Neue Mensch. Obsessionen des 20. Jahrhunderts, 1999. Forschungsschwerpunkte sind u.a. Theorien und Praxen der Dinge und des Ausstellens sowie einekritische Vermittlungstheorie des Museums.

Foto © Jan Bitter

LECTURE 2. April: CyberRäuber TRANSFORMING THE STAGE – VR/AR im Theater

LECTURE 2. April: CyberRäuber TRANSFORMING THE STAGE – VR/AR im Theater

In den letzten zwei Jahren ist es dem Künstler Marcel Karnapke mit CyberRäuber gelungen, Theatererfahrungen, Bühnen und Akteure in die virtuelle Realität umzusetzen. VR hat jedoch weitaus umfassendere Auswirkungen, die dazu beitragen können, die Theaterbühne zu verändern und das Schauspiel, wie wir es heute kennen, zu erweitern. Unmögliche Bühnenbilder zu bauen und die physische Welt mit virtuellen Objekten und Räumen zu verschmelzen, ist nur der Anfang. Der Vortrag wird erläutern, wie Akteure neue Ausdrucks- und Interaktionsmöglichkeiten mittels VR nutzen und gleichzeitig die Bühne verändern.

Lecture: Marcel Karnapke (CyberRäuber)
Dienstag, 2. April 2019 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Die Vorlesung findet in englischer Sprache statt, freier Eintritt
Link zum Facebook Event 

Die heutigen Virtual- und Augmented-Reality-Technologien neigen dazu, die Zukunft vieler verschiedener Bereiche und Branchen zu verändern, vor allem der Unterhaltungsindustrie. In diesem Vortrag befassen wir uns mit Konzepten, Ideen und Erfahrungen der letzten zwei Jahre, die das Potenzial haben, die Theaterbühne durch den Einsatz dieser neuartigen Technologien auf unkonventionelle Weise zu verbessern und zu transformieren. Im Theater ging es in gewisser Weise schon immer darum, künstliche Welten durch den Einsatz von Erzählungen und Visionen in Form von unterschiedlichen Bühnenbildern zu schaffen, um dem Publikum eine Vorstellung von Präsenz innerhalb des Spiels zu vermitteln. Aufbauend auf diesen Vorstellungen werden wir uns fragen, was virtuelle und erweiterte Realität dazu beitragen kann, insbesondere in Kombination mit etablierten Bühnenabteilungen wie Licht, Audio- oder Videoprojektion.
Wir werden über Ideen sprechen, die das gebaute physikalische Bühnenbild zusammenführen und in eine raumoffene Ebene der Möglichkeiten transformieren. Schließlich werden wir uns mit den Auswirkungen auf die Akteure und die Regisseure befassen – ist es möglich, die Lücke zwischen der Komplexität der Technologie zu schließen, um eine Schnittstelle für die nicht technisch versierte Zielgruppe zu schaffen?

The Memories of Borderline – Trailer
Ars Electronica – Pitoti Prometheus
Ars Electronica – Memories of Borderline
Die Deutsche Bühne – Digitale Erzähler
Süddeutsche Zeitung – Als eine digitale Anstalt

Foto © CyberRäuber

Der Vortrag ist Teil des Workshops “Im/materielle Theaterräume” der DTHG e.V. (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) im Rahmen des Projekts “Theaterlandschaft”, unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Workshop ”Reading spaces – Wie Geschichten in Ausstellungen erzählt werden”

Workshop ”Reading spaces – Wie Geschichten in Ausstellungen erzählt werden”

Interdisziplinärer Workshop für 5 Gaststudierende geöffnet.

Dozentin: Lila Chitayat, Tel Aviv
Zeitraum: 25. Juni bis  5. Juli 2019 kompakt täglich ca 10-18 Uhr
in englischer Sprache
Zielgruppe: Interessierte Master-Studierende aus den Bereichen Architektur, Design, Kommunikation im Raum, Ausstellung, Szenografie
Anerkennung als Wahlfach (3 Leistungspunkte) möglich
Ort: Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum TU Berlin, Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, Studio 484

Welche Rolle spielen Ausstellungen bei der Wissensvermittlung? Wie lernen Menschen an öffentlichen Orten? Der angebotene Workshop bietet ein intensives Spielfeld, um die verschiedenen Methoden des räumlichen Geschichtenerzählens und der narrativen Gestaltung für Museen, Ausstellungen und städtische Installationen zu untersuchen. Während des gesamten Prozesses werden wir über die Beziehungen von Inhalt und Form, von Erfahrung und Freude, von Technologien und Poetik sowie von Raum und Körper experimentieren und ein sinnvolles, spielerisches Ausstellungserlebnis (in Modellen, kleinen Installationen oder Mockups) schaffen. Ausstellungsdesign bietet uns die Möglichkeit, die Rolle des technologiebasierten Designs als zusätzliches Werkzeug zum Aufbau multipler narrativer Räume zu untersuchen. Wir werden Erfahrungen als neue Wege betrachten, um Wissen wahrzunehmen und zu kommunizieren. In diesem Workshop werden ‘Design Thinking’ und multidisziplinäre Ansätze neue Wege eröffnen, um komplexe Ideen und Wissen mit einer Vielzahl von Gesellschaften zu kommunizieren. Wir werden die Bedeutung des Geschichtenerzählens unterstreichen, indem wir thematische Ideen konzipieren. Durch die Nutzung von Raum und Interaktion, neuen Technologien, Grafiken, Klang und Licht können wir sehr komplexe Geschichten für historische, wissenschaftliche, temporäre oder kritische Ausstellungen erzählen.
Themen der Diskussion sind die Rolle der Museen von morgen und die Fähigkeit der Szenografen, als kritische und vielschichtige Denker zu agieren, um innovative Räume für die Narration der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu schaffen.

Bewerbung per E-Mail bis 15. April 2019
mit CV und Kurzportfolio und: maria.dannecker@tu-buehnenbild.de

Rückfragen beantwortet gern: Maria Dannecker, Tel. 030-31472174

Aktzeichnen

Aktzeichnen

Wir öffnen wieder unseren Aktzeichnen-Kurs für Gäste…

Ein Intensivprogramm zur Beflügelung des zeichnerischen Vermögens zu den Themen Akt und Figur in Beziehung zum Raum. Der Inhalt des Kurses besteht in der Arbeit mit dem Akt und dem bekleideten Modell. Unter flankierender Anatomie- und Proportionslehre werden Linearzeichnung, Silhouettenanalyse und der kubische Bau des menschlichen Körpers in unterschiedlichen Zeitintervallen trainiert. Dadurch werden sich Sicherheit und Schnelligkeit beim Erarbeiten von Figurationen, auch aus der freien Vorstellung, stärken.

Dozent: Michael Hegewald
Zielgruppe: alle Interessierten (zeichnerische Vorkenntnisse erwünscht, aber nicht zwingend)
Teilnehmerzahl: 5 Gast-Plätze (Teilnehmerzahl insgesamt: max. 20)
Anmeldung: bis 4. April 2019 bei salka.schulz@tu-buehnenbild.de, 030-31472174

Kursstart: 16. April 2019

Bitte beachten Sie die Abweichungen vom 14-tägigen Turnus.
Di., 16.04.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Di., 30.04.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Di., 28.05.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Di., 04.06.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Di., 11.06.2019, 19:00 – 21:30 Uhr
Di., 25.06.2019, 19:00 – 21:30 Uhr

Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)

Mitzubringendes Material: Graphitstifte (H-4B) und/oder Zeichenkohle/Schwarzkreide sowie Tusche und Feder bzw. Fineliner sowie Zeichenkarton verschiedener Qualität (ab A2) – wird im Kurs noch detaillierter besprochen.

Zertifikat / Bescheinigung: Am Ende des Kurses kann auf Wunsch ein Teilnahmeschein / Zertifikat (Weiterbildung) ausgestellt werden. Studierende an Berliner Hochschulen können den Kurs als Wahlfach mit 2 LP (bei 6 Besuchen) anerkannt bekommen – nach vorheriger Anmeldung beim zuständigen Prüfungsamt (des eigenen Studiengangs) und Einreichung des Formbogens. Eine Benotung kann auf Wunsch nach Mappenabgabe erfolgen.

Kosten: 84,- € (für 6 Termine, nur buchbar für gesamtes Semester, Zahlung per Überweisung nach Rechnungstellung) Der Zahlungseingang ist Voraussetzung für die verbindliche Anmeldung und Teilnahme am Kurs.

Kontakt / Anmeldung (bis zum 4. April 2019)
Salka Schulz (Sekretariat), Tel.: 030-314-72174, Email: 
salka.schulz@tu-buehnenbild.de

OPEN DAY – 15.2.2019

OPEN DAY – 15.2.2019

Herzliche Einladung zum OPEN DAY am Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum:

Freitag, 15. Februar 2019, von 17 bis 20 Uhr
Studio 484 des Studiengangs – Ackerstraße  76, 13355 Berlin (Hof 3, Treppe H, 4. Etage)
Facebook-Veranstaltung

Wir geben Einblick in Profil und Bewerbungsverfahren: Einführungsvortrag der Studiengangsleitung und Dozenten, Atelierrundgang mit Studierenden, Projektvorstellungen aus den Bereichen Bühnenbild und Szenischer Raum. Gespräche mit DozentInnen und der Koordinatorin Maria Dannecker geben Antworten auf Fragen z. B. zum Studienplan, zur Vereinbarkeit mit Arbeit und Familie, Berufsaussichten, Finanzierungsmöglichkeiten und Vernetzung. Wir bieten individuelle Studienberatungen für die Bewerbung zum neuen Wintersemester mit Prof. Kerstin Laube und Franziska Ritter an. Um Voranmeldung im Sekretariat bei Salka Schulz (insbesondere für Mappenberatung) wird gebeten.

17 Uhr Start
17.30 Uhr Begrüßung und Vortrag / Projektvorstellungen im Studio 484
18.30 Uhr Atelier-Rundgang mit weiteren Projektvorstellungen
parallel und im Anschluss individuelle Beratungsgespräche / Mappenfeedback möglich

Weitere Informationen unter:  Studium und Bewerbungsverfahren.
Rückfragen und Voranmeldungen: Salka Schulz. Tel. 030-314721742

LECTURE Stefan Nowak:  Form Follows Fiction – am 11. Dezember 2018

LECTURE Stefan Nowak: Form Follows Fiction – am 11. Dezember 2018

Die mannigfaltige Formensprache der gegenwärtigen Alltagsprodukte – ob Wasserkocher, Autos oder Häuser – strotzt vor allem durch Beliebigkeit. Alles scheint möglich! Der Wechsel vom Gebrauchsgegenstand zum Konsumprodukt vollzieht sich auch im Sprachgebrauch – Der Wasserkocher kocht zwar noch, das Auto fährt und das Haus ist bewohnbar, doch die üppige Form oder der kostenoptimierte Grundriss haben nichts mit der eigentlichen Funktion, dem äußeren Kontext oder den Vorstellungen der Nutzer zu tun. Bisweilen brauchte man an jedem Alltagsgegenstand ein Interface, einen Knopf, einen Hebel, deren Betätigung ein Feedback bei dem Nutzer erzeugt, um die Funktion und das Objekt im wahrsten Sinn des Wortes zu „Begreifen“. Nun werden die Produkte selbst zur Fiktion: Nackte schwarze, weiße oder silberne Kästen reagieren auf Zuruf oder werden zentral und aus jeder beliebigen Entfernung von einem kleinen leuchtenden Kästchen gesteuert.

Der Vortrag von Stefan Nowak beleuchtet diese Entwicklungen und stellt Fragen über unseren Umgang mit Produkten, über vergangene Designkonzepte und Ideologien und die Zusammenhänge von Funktionalismus und Fiktion, Design und Dogma. In dem gleichnamigen  Seminar am Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin wird diese Thematik zur Zeit vertieft und Mitte Februar 2019 in einer Studioausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Termin: 11.12.2018 um 19 Uhr
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum,
Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)
(Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich)
Link zur Facebook-Veranstaltung

Stefan Nowak studierte Parfümerie und Lebensmitteltechnologie in London und Lemgo, anschließend Kommunikationsdesign an der Hochschule Darmstadt bei Christof Gassner und Peter von Kornatzki und an der Fachhochschule Düsseldorf bei Klaus Hesse und Uwe Loesch. Gemeinsam mit Petra Knyrim ist er seit 1994 Geschäftsführer des Designbüros nowakteufelknyrim (NTK) für Kommunikation und Ausstellungsdesign in Düsseldorf. nowakteufelknyrim zeichnet sich unter anderem verantwortlich für die Dauerausstellung im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank Frankfurt, für das Museum der Badekultur in Zülpich, für die Neugestaltung der Abteilung Fotografie und Film im Deutschen Museum sowie für innovative Leit- und Orientierungssysteme, u.a. für die Stadt Düsseldorf und die Universitätsbibliothek Münster.

Seit 1996 unterrichtet Stefan Nowak Informationsdesign und Ausstellungsgestaltung mit theamtischem Schwerpunkt zur Orientierung und Kommunikation im Raum – wechselnd an verschiedenen Hochschulen in Deutschland, zuletzt an der Universität Wuppertal und der Hochschule Hildesheim und seit 2017 auch am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin.

© Installation “Truck” von Erwin Wurm, 2015

LECTURE 22.11.18 : Irreal. Real. Egal. – Mediale Bühnenräume

Mit ihrem Grundsatz „Irreal.Real.Egal.“ entwerfen Claudia Rohner und Clemens Walter mediale Bühnenkonzepte ohne sichtbare Projektionsflächen. Von dekorativen Elementen losgelöst, steht die Schauspieltauglichkeit der medialen Bühnenräume im Vordergrund.

Rohner und Walter arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Die grösstmögliche Verschmelzung der Disziplinen Szenografie und Videodesign ist das Ziel – Gelingt diese Symbiose, entstehen mediale Bühnenräume mit einer eigenwilligen Bühnenästhetik. Ob und wie ihre Haltung in die Realisation einfließt und welche Chancen und Gefahren die technisch aufwendigen Ausstattungen im Theater mit sich bringen, erläutern sie anhand von drei ausgewählten Arbeiten. Dabei wurden 2300 Meter LED-Leuchtband, tausende einzelne modifizierte und eingebaute Leuchtioden auf magnetischen Platten und ein Live-Greenscreen zum Einsatz gebracht.

Termin: 22.11.2018 um 19 Uhr (Eintritt frei)
Ort: TU Berlin, Studio 484, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum, Ackerstrasse 76, 13355 Berlin, (Zugang: Hof 3, Aufgang H, 4. Etage links)

Claudia Rohner ist Szenografin und realisierte u.a.  Arbeiten für die Museumsnacht in Bern und die Expo 02 Schweiz. Von 2002 bis 2005 war sie als Hausbühnenbildnerin und Designerin am Deutschen Theater Berlin engagiert. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Regisseur Roger Vontobel (z.B. Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Münchner Kammerspiele, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Köln, Schauspiel Frankfurt, Théâtre de la Colline Paris, Maxim Gorki Theater Berlin). Seit 2015 unterrichtet sie an der TU Berlin am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum und an der Hochschule in Hannover.

Clemens Walter arbeitet als Filmeditor und Videokünstler mit Schwerpunkt Theater. Seit 2004 realisiert er Projektionen und Live-Videos für Theaterstücke und arbeitete dabei unter anderem am Schauspiel Frankfurt, am Deutschen Theater Berlin und am Wiener VolkstheaterDie Theaterarbeiten von Clemens Walter umfassen vorproduzierte Filmsequenzen, Animationen, Live-Videos und 3D-Projektionsmapping. Es verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Roger Vontobel. Zuletzt realisierte er für Vontobel die Projektionen für die Wormser Nibelungenfestspiele 2018, bei denen zum ersten Mal der Dom mit Video bespielt wurde.

Fotos © Clemens Walter

 

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